Grausame Fälle sind der Pariser Kommissar Pierre Niémans (Olivier Marchal) und seine Kollegin Camille Delaunay (Erika Sainte) gewöhnt – schließlich werden sie immer dann zu einem Tatort gerufen, wenn ein besonders bizarrer Mord die örtlichen Behörden vor ein Rätsel stellt. Aber dieser Fall geht auch den beiden hartgesottenen Ermittlern an die Substanz.

Jugendliche finden eine abgetrennte Kinderhand im Müll; die schreckliche Entdeckung führt die Polizisten in ein Waisenhaus und tief hinein in die Vergangenheit dieses traurigen Ortes. Denn einst ereigneten sich hier Dinge, über die heute keiner der Verantwortlichen mehr gerne spricht. Als vor Ort dann mehrere Frauenleichen entdeckt werden, ist für Niémans und Delaunay klar: Beide Fälle stehen in einem Zusammenhang.

"Kreuzzug der Kinder", die dritte TV-Verfilmung aus der "Die purpurnen Flüsse"-Reihe, macht einmal mehr deutlich, warum die Romanvorlage Jean-Christophe Grangé (er schrieb auch das Drehbuch) zum Bestseller wurde: Fans von düsterer Krimiunterhaltung kommen im Film von Regisseur Olivier Barma voll auf ihre Kosten.


Quelle: teleschau – der Mediendienst