Mit der vierteiligen Dokumentation "Rotlichtreport Deutschland" blickt kabel eins hinter die Kulissen des ältesten Gewerbes der Welt.

Rund 400.000 Frauen in Deutschland "arbeiten" als Prostituierte. Ob diese Anzahl auch wirklich stimmt, allerdings ist unklar. Der ehemalige Kriminalhauptkommissar Manfred Paulus beispielsweise meint: "Diese Zahl 400.000 wird seit Anfang der 1980er-Jahre immer wieder genannt. Doch wie jeder weiß, war damals Deutschland noch geteilt und sehr viel kleiner. Auch die Grenzen Richtung Osteuropa waren geschlossen. Das Dunkelfeld ist gigantisch."

Ganz klar hingegen ist, wie viel Geld im ältesten Gewerbe der Welt verdient wird. Den Jahresumsatz aller Prostituierten im Land schätzt das Statistische Bundesamt auf 14 bis 15 Milliarden Euro. Und im Umfeld des Rotlichts sind es noch einige Milliarden mehr, wie die neue kabel eins-Dokumentation "Rotlichtreport Deutschland" zeigt.

In vier Folgen begleitet das Format nicht nur Prostituierte und Bordellbetreiber, die Sendereihe beleuchtet in den Städten Hamburg, Köln, Berlin und Stuttgart auch das erweiterte Umfeld. Denn auch einige Lieferdienste, Reinigungskräfte oder Taxi-Unternehmen hängen an einem ganz großen Geschäft, um das so viele doch angeblich immer einen großen Bogen machen würden.


Quelle: teleschau – der Mediendienst