Für seine glamourösen Auftritte war Rudolph Moshammer bekannt. Ein "Lebenslinien"-Porträt zeigt eine andere Seite von ihm: Zeitlebens kümmerte sich der Modeschöpfer um Obdachlose.

30 Jahre lang war Rudolf Moshammer mit seinem glamourösen Laden in der Münchner Maximilianstraße und zuletzt auch mit seinem Hündchen Daisy ein Anziehungspunkt für Neugierige und schillernder Mittelpunkt in den Klatschspalten der Boulevardpresse – bis am 15. Januar 2005 die Schlagzeile "Mosi in seiner Grünwalder Villa von Stricher ermordet" erschien.

Nachdem ihm Alexander Adolph mit seinem Biopic "Der große Rudolph" 2018 ein glänzendes Denkmal setzte, erinnert die "Lebenslinien"-Reihe des BR an unbekanntere Seiten des Herrenausstatters, der stets im Zentrum der Münchner Schickeria stand. Erstmals erzählt er darin von seinen Beziehungen zu Männern und Frauen.

Das Porträt geht aber auch auf die Beziehung zu seinem alkoholkranken Vater ein – Ursache seines dauerhaften Engagements für Münchens Obdachlose.


Quelle: teleschau – der Mediendienst