Das Leben des Modeschöpfers Rudolph Moshammer bietet zwölf Jahre nach seinem Tod Stoff für einen Film mit Thomas Schmauser und Hannelore Elsner.

Das Leben des Modeschöpfers Rudolph Moshammer war laut und schrill, endete aber blutig: Im Januar 2005 wurde der extravagante Designer in seinem Haus von einem Stricher ermordet. Jetzt wird das Leben Moshammers verfilmt – der ARD-Film "Ich und R", der derzeit in Tschechien gedreht wird, spart den tragischen Tod des Münchners und dessen versteckte Homosexualität allerdings aus und konzentriert sich vielmehr auf Moshammers Leben in den 1980-ern.

Was ist echt, was fiktiv im Moshammer-Film?

Basierend auf wahren Ereignissen erzählt die fiktive Geschichte von Autor und Regisseur Alexander Adolph ("Tatort: Der tiefe Schlaf"), wie Moshammer, gespielt von Thomas Schmauser (44), mit seinem Modegeschäft versucht, die Reichsten der Reichen als Kunden zu gewinnen. Zum Unmut seiner Mutter (Hannelore Elsner) stellt er deswegen die Augsburgerin Evi (Lena Urzendowsky) ein. Mit Moshammers Hilfe verwandelt sich das Mauerblümchen zu einer wahren Schönheit und schafft es tatsächlich, den Laden zum Laufen zu bringen.

"Eine erfundene Geschichte, die von Schönheit, Geld und Glamour handelt, aber auch von der Freundschaft zweier Außenseiter und Einzelgänger im leuchtenden, glamourösen München des Jahres 1983", verspricht das Erste in einer Pressemeldung. Noch voraussichtlich bis Ende August wird gedreht, im kommenden Jahr soll die brav anmutende Gesellschaftssatire dann auf einem Sendeplatz am Mittwochabend ausgestrahlt werden.

Der aus Burgebrach in Franken stammenden Mosi-Darsteller Thomas Schmauser gehört seit 2007 zum Ensemble der Münchner Kammerspiele, hat schon in zahlreichen Filmen auf sich aufmerksam gemacht, auch im BR-"Tatort" war er schon mehrfach zu sehen.


Quelle: teleschau – der Mediendienst