Ihr Tod schockiert Fans und Weggefährten: Am Samstag verstarb Moderatorin Stefanie Tücking völlig unerwartet im Alter von nur 56 Jahren. Schon wenige Stunden nach Bekanntwerden der traurigen Nachricht teilten Freunde der einstigen "Formel Eins"-Moderatorin in den sozialen Netzwerken ihre Gefühle.

"Wir haben eine Legende, einen Rockstar und einen Freund verloren", schreibt Musiker Rea Garvey bei Instagram. "Gott schütze sie." Tückings Tod habe ihn "zutiefst traurig" gemacht. Comedian Ingolf Lück, Tückings Kollege bei "Formel Eins", drückt bei Facebook seine Trauer aus: "Steffi ist tot. Wir sind alle ganz traurig", schreibt er. Peter Illmann, der ebenfalls viele Jahre lang "Formel Eins" moderierte, schreibt in der "Bild": "Ich bin unendlich traurig über ihren für mich völlig unerklärlichen Tod." Stefanie Tücking habe ihn "den Großteil meines beruflichen Lebens begleitet als kompetente Kollegin, aber, was viel wichtiger ist, auch als Freundin".

Der Sender SWR3, für den Tücking bis zuletzt gearbeitet hatte, zeigte sich am Samstag fassungslos: "Das Team ist zutiefst schockiert. SWR3 verliert nicht nur eine hervorragende Radiofrau, die Kolleginnen und Kollegen trauern auch um eine warmherzige Freundin", schreibt Programmchef Thomas Jung.

Kolumnist Mike Kleiß verabschiedet sich mit einer ganz persönlichen Facebook-Botschaft bei Stefanie Tücking: "Ich werde Dein Lachen, Deine Wärme und Fürsorge nie vergessen. Das warst Du. Für Freunde hast Du Deine letzte Decke gegeben. Und noch so viel mehr." 1LIVE-Moderator Olli Briesch erinnert sich an "eine so unverwechselbare Radiostimme, die für mich immer Heimat war. Sie hat mich schon begleitet, als Radio noch ein Traum und kein Beruf war."

Bei Twitter, Facebook und Instagram nahmen Hunderte Fans Abschied von Stefanie Tücking. "Sie hat quasi unser Erwachsenwerden moderiert", erinnert sich ein Fan. "Kennt ihr das Gefühl, wenn einer aus eurer Familie stirbt? So geht es mir mit dem Tod von Stefanie Tücking", schreibt ein anderer.

Stefanie Tücking hatte noch am Freitagabend eine Sendung auf SWR3 moderiert und war anschließend in ihr Haus in die Nähe von Baden-Baden gefahren. Am nächsten Morgen sei sie von einer Freundin tot aufgefunden worden, so Tückings Vater Manfred gegenüber "Bild". "Die Freundin ging zu ihr, schüttelte Stefanie. Als die sich nicht bewegte, rief sie den Notarzt." Die Todesursache ist noch nicht bekannt.


Quelle: teleschau – der Mediendienst