Tiere sprechen nicht wie die Menschen, aber sie haben eine Sprache, geben Zeichen und verständigen sich. Der ARTE-Zweiteiler "Die Eloquenz der Tiere" zeigt den Stand der Forschung auf.

Tiere können nicht sprechen! Diese Feststellung exisitierte unangefochten jahrhundertelang. Allenfalls in der Litaratur und in Filmen wurde Tieren Sprache zugebilligt – und selbstverständlich gingen Hundebesitzer davon aus, dass die Hunde sie verstehen und auf ihre Weise (Bewegung, Bellen, Zeichen) auch Antwort geben können.

Doch Forscher erweitern diesen Kanon längst: Auch Tiere können sprechen. Delfine geben sich Namen, Fledermäuse haben einen ausgeklügelten Sprachcode, Vögel zwitschern in Dialekten; die Kapuzineräffchen haben sogar eine Syntax.

Die zweiteilige ARTE-Dokumentation "Die Eloquenz der Tiere" (Regie: Jérôme-Cécil Auffret) zeigt, wie Wissenschaftler als Tier-Dolmetscher fungieren. Um Spracherwerb und Sprachentwicklung geht es im heutigen ersten Teil. Der zweite Teil wird am Samstag, 08. Dezember, 21.45 Uhr, ausgestrahlt.


Quelle: teleschau – der Mediendienst