Dieter Bohlen und seine Co-Juroren krönen zum 13. Mal das "Supertalent". Für einige der Talente eine zweite Chance. Und ein Vierbeiner darf natürlich auch nicht fehlen.

Dreimal hat bei "Das Supertalent" bereits ein Hund gewonnen. Und auch in diesem Jahr steht ein Hund im Finale. Percy heißt der Chihuahua des Akrobaten Christian Stoinev aus Las Vegas. Es war Dieter Bohlen höchstselbst, der den kleinen Vierbeiner und dessen Herrchen mit dem Drücken des Goldenen Buzzers in das Finale der RTL-Castingsendung gewählt hat. Dabei rümpft sonst gerade Bohlen bei Hundenummern gerne mal die Nase.

Die Juroren Bohlen, Bruce Darnell und Sarah Lombardi hatten in dieser 13. Staffel von "Das Supertalent" jeweils zweimal die Möglichkeit, einen Kandidaten ihrer Wahl mit dem "Drücken" des Goldenen Buzzers in das Finale zu entsenden. Bohlen mochte eben Chihuahua Percy. Und er mochte Georgia Balke aus Bremerhaven ganz besonders. Die Neunjährige sang den Radiohead-Song "Creep". Ihre besondere Version begeisterte den Ober-Juroren. Bohlen sagte zu dem sehr jungen Mädchen anerkennend: "Du hast ja eine richtige Blues- und Soul-Röhre."

Den womöglich emotionalsten Moment dieser Staffel aber lieferte Nina Richel. Die Sängerin aus Hildesheim kam 2011 unter die Top-Ten-Kandidaten von "Deutschland sucht den Superstar". In jenem Jahr war auch Sarah Lombardi eine junge und bislang kaum bekannte Teilnehmerin der Castingsendung. Doch Richel musste aus gesundheitlichen Gründen ausscheiden. Und Lombardi, damals noch Engels, die in der ersten Mottoshow abgewählt worden war, rückte nach und kam letztendlich bis in das Finale.

Nina Richel sang bei "Das Supertalent" in diesem Jahr nun erstmals wieder vor. Und rührte vor allem Lombardi zu Tränen. Die nunmehr als Jurorin tätige Sängerin bedankte sich mit der direkten Freikarte ins Finale. Lombardi, ehemals Engels, sagte: "Für mich warst du immer schon eine begnadete Sängerin. Du hast mir damals diese Chance gegeben, und ich möchte dir diese Chance jetzt geben."

Eine besondere Chance, Nachfolger des Illusionisten Stevie Starr zu werden, hat die Artistin Ameli Bilyk. Die 14-Jährige aus Kiew in der Ukraine wurde im vergangenen Jahr durch den Goldenen Buzzer von Bohlen ins Finale katapultiert. "Ameli, du bist ein Wunder. Du bist ein absolutes Wunder", sagte der Oberjuror damals. Doch kurz vor dem Finale brach sich Ameli den Arm. Sie konnte nicht antreten. Doch Bohlen versprach ihr einen festen Platz im Finale von "Das Supertalent 2019". Nun löst er seine großen Worte ein.


Quelle: teleschau – der Mediendienst