Die Tatort-Ermittler Nora Tschirner und Christian Ulmen stehen derzeit für den neuen MDR-Krimi "Der kalte Fritte" vor der Kamera. Unter der Regie von Titus Selge führt sie ein Mordfall an einem milliardenschweren Kunstliebhaber in das kulturelle Herz der Stadt Weimar.

Alonzo Sassen ist Milliardär. Und er wird bei einem Einbruch in seine Villa ermordert, woraufhin seine Frau Lollo den Täter erschießt – offenbar in Notwehr.

Verbindungen ins Rotlicht-Milieu

Was nach einem klaren Fall klingt, führt die Kriminalhauptkommissare Kira Dorn (Nora Tschirner) und Lessing (Christian Ulmen) allerdings ins Bordell, denn dort, im "Chez Chériechen", sucht die junge Lollo Arbeit. Geführt wird die Lokalität von Fritjof Schröder, genannt "Fritte".

Dessen Bruder Martin wiederum betreibt mit seiner Frau Cleo in der Nähe Weimars einen Steinbruch, der am Rande der Insolvenz steht. Als besondere geologische Formation ist er dennoch einer von zwei potentiellen Standorten für das geplante "Goethe-Geomuseum" der Stadt – und für Martin und Cleo wäre es die finanzielle Rettung.

Doch Sassen hatte angekündigt, der Stadt ein Grundstück in Weimars bester Lage, am Frauenplan, zu schenken, um das Museum dort errichten zu können. War das sein Todesurteil?

Ausstrahlungstermin noch offen

Neben Tschirner und Ulmen sind im neuen Tatort wieder Thorsten Merten als Kurt Stich, Arndt Schwering-Sohnrey als Lupo und Ute Wieckhorst als Frau Dr. Seelenbinder zu sehen. Hinter der Kamera steht Stephan Wagner. Die Dreharbeiten laufen voraussichtlich bis Mitte Juni 2017, ein Ausstrahlungstermin steht noch nicht fest.