Tausende Menschen starben beim Ausbruch des Vesuvs im Jahre 79 nach Christus. Wissenschaftler haben intensiv geforscht, jetzt gibt es neue Theorien, wie sich das Unglück tatsächlich abgespielt hat.

Als im Jahr 79 nach Christus der inaktive Vulkan Vesuv plötzlich ausbrach, ging alles ganz schnell: Die Städte Pompeji und Herculaneum wurden von einer heißen Ascheschicht begraben und tausende Menschen getötet. Wie genau sie ihren Tod fanden, war lange Zeit nicht bekannt. Mehr als 1.900 Jahre später gibt es nun neue Erkenntnisse, wie die ZDF-Doku "Terra X: Der letzte Tag von Pompeji" zeigt.

Der Filmemacher Pierre Stine begleitet Massimo Osana und sein Team bei der größten Grabung in Pompeji seit den 1960er Jahren: Mehr als 1.500 Quadratmeter Stadtfläche haben die Forscher unterschiedlichster Disziplinen 2019 mit modernster Technik freigelegt. Die wichtigsten Erkenntnisse werden nun in der Doku mithilfe aufwendiger Computergrafiken präsentiert: Wie sah zum Beispiel die neu entdeckte "Gasse der Balkone" in Pompeji aus? Gab es an deren Wänden tatsächlich eine Art antike Wahlwerbung? Und was verraten die gefundenen Alltagsobjekte über das Leben in der Stadt?

Auch das Team der Anthropologin Valeria Amoretti kann mit spannenden Forschungsergebnissen aufwarten: Erstmals konnten die Wissenschaftler Skelette der Opfer des Vulkanausbruchs bergen. Mittels DNA-Analysen lassen sich nun nicht nur deren Alter und Geschlecht, sondern ebenso die Verwandtschaftsbeziehungen untereinander ermitteln. Diese und weitere Ergebnisse werden in der Doku detailliert vorgestellt.

Terra X: Der letzte Tag von Pompeji – So. 01.03. – ZDF: 19.30 Uhr


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH