Es ist ein unausweichliches Thema, aber eben auch eines, mit dem sich im Alltagstrubel niemand allzu gern auseinandersetzt: das Sterben. Und doch gibt es viele Mitbürger, die schon zu Lebzeiten recht detailliert Vorkehrungen treffen und festlegen, wie sie eines hoffentlich noch recht fernen Tages bestattet werden sollen.

In der Dokumentation "Trauer 4.0" wirft der Filmautor Tilman Urbach ein Licht auf verschiedene, mehr oder weniger klassische, aber auch vermeintlich zeitgemäße Wege, sich mit den "letzten Dingen" zu beschäftigen. So besucht er einen sogenannten "Friedwald", wo die Asche von Verstorbenen unter Bäumen verstreut oder in abbaubaren Bio-Urnen beigesetzt wird, oder auch den Schalke-Friedhof in Gelsenkirchen, ein Gräberfeld für "unsterblich" treue Fans.

Außerdem porträtiert er – nicht immer todernst – Teilnehmer eines ungewöhnlichen Workshops, die in einer Sargfabrik an einem eigenen Ewige-Ruhe-Aufbewahrungsmöbel zimmern. Heimwerken liegt schließlich im Trend.


Quelle: teleschau – der Mediendienst