Eine neue vierteilige kabel-eins-Reihe beschäftigt sich mit den Mythen der jüngeren Menschheitsgeschichte. Müssten Teile der Geschichte eigentlich neu geschrieben werden?

Der Begriff wird oft als sogenanntes Totschlagargument benutzt: Verschwörungstheorie! Glauben manche Menschen etwa nicht daran, dass John F. Kennedy von dem Einzeltäter Lee Harvey Oswald erschossen wurde oder – schlimmer noch – , glauben sie, dass die Anschläge vom 11. September 2001 zumindest mit Wissen der damaligen US-amerikanischen Bush-Regierung durchgeführt wurden, werden diese schnell als totale Spinner abgetan. Weitere Diskussion unter vernünftigen Gesprächspartnern fortan nicht mehr möglich!

Doch sind es auch eben diese womöglich kruden Ansichten, die eine Würze in eine als längst gesicherte, scheinbar historische Überlieferung geben. Kann sich wirklich jeder sicher sein, dass der Mensch jemals auf dem Mond gelandet ist? kabel eins beackert in einer neuen vierteiligen Doku-Reihe genau diese Fragen.

Zweifler behaupten, dass eine Mondlandung mit der Technik der 1960er-Jahre niemals möglich gewesen wäre. Vielmehr soll eine in schummrigen Schwarz-weiß-Bildern und unwirtlicher Mond-Landschaft stehende Stars-and-Stripes-Flagge in einem Filmstudio aufgebaut worden sein. Eine letztendliche Antwort für Skeptiker gibt auch die neue kabel eins-Doku nicht. Also darf weiter spekuliert werden. Über den Mord an JFK, über 9/11, den Mond, eine angeblich stattfindende Umvolkung. Und, und, und ... Vom gemütlichen Fernsehsessell macht das irgendwie auch Spaß.


Quelle: teleschau – der Mediendienst