60 Tage auf dem offenen Meer, 4000 Seemeilen auf einem kleinen Holzschiff: Neun Männer stellen in "Verschollen im Pazifik: Das Bounty-Experiment" die legendäre Meuterei nach.

Das Jahr 1789, inmitten des Südpazifik: Ein Teil der Crew des britischen Forschungsschiffes "Bounty" meutert gegen Kapitän William Bligh. Gemeinsam mit acht loyal gebliebenen Männern wird er auf einem kleinen Holzschiff in die ungewisse Weite des Ozeans geschickt. Ihr Tod scheint sicher – doch sie überleben trotz Hunger und Erschöpfung.

Zahlreiche Legenden, Bücher und Filme basierten auf der wochenlangen Irrfahrt der Gruppe durch den Pazifik. Nun wird die Odyssee der Männer erstmals als TV-Versuch nachgestellt: Im DMAX-Format "Verschollen im Pazifik: Das Bounty-Experiment" begeben sich neun Briten mit einer kleinen Barkasse auf eine 60-tägige Reise über 4000 Seemeilen auf dem offenen Meer.

Das History-Experiment stellt die Bedingungen der strapaziösen Reise möglichst originalgetreu nach: Ein kleines Schiff ohne Komfort und Schlafplätze, Rationen an Trinkwasser, getrocknetem Brot und Fleisch, höchstens 400 Kilokalorien pro Mann und Tag. Dazu die extremen Umweltbedingungen zwischen unerträglicher Hitze und riesigem Wellengang. Das Ziel der Crew um Kapitän Ant Middleton: der Hafen von Timor, der für die Gruppe um Bligh die Rettung bedeutete.

DMAX zeigt das Living-History-Experiment ab Sonntag, 17. September, immer sonntags, um 22.15 Uhr.


Quelle: teleschau – der Mediendienst