Britney Spears äußert sich zur Doku

"War mir peinlich, in welches Licht sie mich gestellt haben"

In der Doku "Framing Britney Spears" wird das bewegte Leben und die Karriere von Britney Spears rekapituliert. Doch was denkt eigentlich die 39-Jährige selbst über den Film? 

Britney Spears hat ihr Schweigen zur viel diskutierten Dokumentation "Framing Britney Spears" gebrochen. Via Instagram äußerte sich die Sängerin erstmals ausführlicher zu dem Film der "New York Times" über ihr Leben und Wirken. Die Künstlerin postete ein Video von sich, auf dem sie zu dem Aerosmith-Song "Crazy" tanzt. Dazu schrieb Spears ein Statement, in dem sie ihre Reaktion auf die Dokumentation teilte. "Ich habe zwei Wochen lang geweint", gab sie zu. Zwar habe sie den Film nicht in voller Länge gesehen, aber "von dem, was ich davon gesehen habe, war es mir peinlich, in welches Licht sie mich gestellt haben".

Schon ihr ganzes Leben lang habe es Spekulationen über sie gegeben, meinte Spears weiter: "Ich wurde beobachtet und verurteilt." Um psychisch gesund zu bleiben, helfe es ihr, "jede Nacht meines Lebens zu Steven Tyler tanzen, um mich wild und menschlich und lebendig zu fühlen". So ausgelassen die "Toxic"-Sängerin auf dem Tanzvideo wirkt, so nachdenklich äußert sie sich im dazugehörigen Text. "Es braucht eine Menge Stärke, dem Universum deine Verletzlichkeit anzuvertrauen, weil ich von den Medien immer verurteilt, beleidigt und bloßgestellt wurde – bis zum heutigen Tag", so Spears.

Sie tue alles dafür, Freude, Liebe und Glück zu erhalten und ihre Spiritualität zu finden. Gleichzeitig wies die Künstlerin darauf hin: "Während sich die Welt weiter dreht und das Leben weitergeht, bleiben wir als Menschen so zerbrechlich und empfindlich." Ihr Ziel im Leben beschrieb sie abschließend wie folgt: "Ich bin nicht hier, um perfekt zu sein. Perfekt ist langweilig." Spears sei hier, "um Freundlichkeit weiterzugeben."

Der "New York Times"-Dokumentarfilm "Framing Britney Spears" versucht nachzuvollziehen, wie der permanente öffentliche Druck den Zusammenbruch von Britney Spears 2007 förderte. Außerdem wird die Vormundschaft durch ihren Vater und die Rolle der Boulevardpresse kritisch hinterfragt. Ab 5. April haben Abonnenten von Amazon Prime Video die Möglichkeit, den Film zu streamen.


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH
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