Trauer um Rajvinder Singh

"Big Bang Theory": Synchronsprecher von Raj verstorben

Rajvinder Singh war in zahlreichen Folgen als Stimme von Dr. Rajesh "Raj" Ramayan Koothrappali zu hören. Im Alter von 65 Jahren ist der Synchronsprecher verstorben.

Auch wenn Ende 2019 die letzte Folge von "The Big Bang Theory" über die Bildschirme flimmerte, ist die beliebte Sitcom hierzulande noch omnipräsent. In den Wiederholungen der Erfolgsserie, die ein fester Bestandteil des nachmittäglichen Programms von ProSieben sind, darf der Wissenschaftler Dr. Rajesh "Raj" Ramayan Koothrappali natürlich nicht fehlen. Nun gibt es jedoch traurige Neuigkeiten zu dem liebenswerten Nerd: Rajvinder Singh, der Raj in der deutschen Synchronisation sprach, ist tot.

Wie der Synchronregisseur Stefan Ludwig, ein Freund der Familie, nun der Nachrichtenagentur dpa bestätigte, ist Singh bereits am 16. Dezember verstorben. Der Schriftsteller und Synchronsprecher wurde 65 Jahre alt. Zur Todesursache wurden keine Angaben gemacht. Singh hinterlässt eine Frau und seine Tochter.

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Ursprünglich lebte Singh im indischen Punjab, wanderte aber 1981 nach Berlin aus. Ab 1985 publizierte er als Autor in deutscher Sprache. Der Verleger Jörg Becken, der im Klak Verlag mit Singh zusammenarbeitete, kondolierte und verwies auf Singhs Einsatz für die Verständigung zwischen Autoren in West und Ost in den 1980er-Jahren. Rajvinder Singh, der Werke in fünf Sprachen veröffentlichte, sei "ein Kulturbotschafter par excellence". Als Synchronsprecher trat Singh neben "The Big Bang Theory" auch in Filmen wie "Matrix – Revolutions" mit seiner Stimme in Erscheinung.


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH
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