"Im Netz der Camorra"

Tobias Morettis Filmtochter ist seine echte Tochter

Im ZDF-Zweiteiler "Im Netz der Camorra" spielt Tobias Moretti einen Winzer, der es mit der Mafia zu tun bekommt. Seine Filmtochter wird von seiner echten Tochter Antonia gespielt.

Nein, so richtig "promoten" will Tobias Moretti die Tatsache, dass seine echte Tochter Antonia auch im ZDF-Zweiteiler "Im Netz der Camorra" die Tochter seiner Hauptrollen-Figur spielt, nicht. Dabei zeigte schon Teil eins am Montagabend (ZDF-Mediathek, Teil zwei am Dienstag, 7. September, 20.15 Uhr), dass sich Jungschauspielerin Antonia Moretti mit ihrer Leistung keineswegs verstecken muss. Dennoch meint der Vater, dass der Vorschlag, sie zu besetzen, von anderen kam. "Unser Kameramann hatte mit Antonia zuvor einen Film gedreht. Er hatte sie unserem Regisseur Andreas Prochaska empfohlen, aber eigentlich war diese Tochter im Drehbuch etwas jünger – 14 oder 15 Jahre alt. Andreas Prochaska hat mich gefragt, wie ich dazu stehe, aber ich hatte keine Meinung dazu. Ich vermenge Privates und Berufliches nicht."

Vor der Kamera habe er dann auszublenden versucht, dass er mit der eigenen Tochter spielt, sagte Moretti im Interview mit der Agentur teleschau. Auch die Frage, ob Antonia Moretti ernsthaft eine Schauspielkarriere verfolge, sei wohl noch nicht geklärt. "Sie ist jetzt 23 Jahre alt und studiert eigentlich Physiomedizin, was sie auch abschließen will. Ob sie tatsächlich hauptberuflich ins Schauspiel rein will, weiß ich gar nicht. Ich mische mich da nicht ein."

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Tobias Moretti hat mit der klassischen Musikerin Julia Moretti drei Kinder. Neben Antonia noch einen Sohn, der in Frankfurt am Main Schauspiel studiert, sowie eine kleine Tochter, die allerdings erst zehn Jahre alt ist. Befragt nach einem Berufswunsch für seine Kinder betonte der 62-jährige Österreicher im teleschau-Interview, dass er hierzu keine Empfehlung abgeben wolle: "Jeder Mensch muss das machen, was ihm Freude bereitet und Erfüllung bringen könnte. Man kann nicht ein Leben lang einen Beruf machen, den einem die Eltern verschrieben haben, mit dem man aber selbst nicht viel anfangen kann. Um gut in etwas zu sein, muss auf jeden Fall Leidenschaft in einem brennen."


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH
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