Johanna ter Steege

Johanna ter Steege in "Spurlos verschwunden" Vergrößern
Johanna ter Steege in "Spurlos verschwunden"
Johanna ter Steege
Geboren: 10.05.1961 in Wierden, Niederlande

Von 1979 bis 1984 besuchte Johanna ter Steege die Drama-Schule in Kampen und spielte während ihres Studiums bereits in der Kinder-Theater-Gesellschaft "Lijn Negen". Nach der Ausbildung in Kampen ging sie nach Arnheim, um dort weitere vier Jahre an der Theater-Schule zu studieren. Während ihrer Zeit in Arnheim stand sie häufig auf der Bühne und spielte in anspruchsvollen Stücken wie Heiner Müllers "Die Schlacht", August Strindbergs "Freule Julie", der "Antigone" von Sophokles" oder Kobo Abés "Woman in the sand".

Ihre erste Filmrolle - ein Kurzauftriit als junge Frau, die einem Verbrechen zum Opfer fällt - hatte Johanna ter Steege in George Sluizer international hochgelobten "Spurlos verschwunden" 1988. Ihr Debüt brachte ihr immerhin den Felix als beste Nebendarstellerin ein. Von 1988 bis 1989 gehörte Johanna ter Steege der renommierten niederländischen Theater-Truppe "De Trust" an. Parallel stand sie für Robert Altman in dessen ambitionierter Van Gogh-Biografie "Vincent & Theo" (1989) vor der Kamera.

1990 arbeitete Johanna ter Steege mit dem ungarischen Regisseur István Szabó ("Mephisto") für den Opern-Film "Zauber der Venus" (mit Glenn Close) zusammen. Dabei kamen sich Schauspielerin und Regisseur auch privat nahe, die beiden wurden ein Paar. Nach der französischen Produktion "Ich hör' nicht mehr die Gitarre" (1991, Regie: Philippe Garrel) hatte sie eine Gastrolle in der niederländischen Produktion "De Bunker" - das Regiedebüt von Drehbuchautor Gerard Soeteman ("Türkische Früchte", "Soldaat van Oranje", "Max Havelaar", "Der vierte Mann"). 1992 stand Johanna ter Steege wieder für Szabó in dessen preisgekröntem Frauenporträt "Süße Emma, liebe Böbe" (1992) vor der Kamera.

1993 arbeitete sie mit "La Naissance de'l Amour" wieder mit Philippe Garrel zusammen. Ein Jahr später spielte sie unter der Regie von Bernard Rose die Schwägerin des großen Komponisten Ludwig van Beethoven (eindrucksvoll interpretiert von Gary Oldman) in dem nur teilweise gelungenen Film "Ludwig van B. - Meine unsterbliche Geliebte". 1995 drehte Johanna ter Steege wieder in ihrem Heimatland. Unter der Regie von Heddy Honigman spielte sie in der preisgekrönten "Amor-fou"-Story "Auf Wiedersehen" und dem Regie-Debüt der niederländischen Schauspiel-Legende Monique van den Ven "Mama's Proefkonijn". Anschließend arbeitete sie in Deutschland mit Hark Bohm in "und immer" (1996), um direkt danach mit Bruce Beresford in dessen melodramatischen Streifen "Paradise Road" wieder an der Seite von Glenn Close zu spielen (1997).

Bereits 1996 entstand mit "La Coeur Fantome" ihre dritte Zusammenarbeit mit Regisseur Garrel. Außerdem spielte sie in Ben Sombogaarts ("Mein Vater wohnt in Rio") 45-minütigen TV-Film "De pianiste" (1994) die Titelrolle. Seit dem 4. September 1995 ist Johanna ter Steege mit Jan Obbeek verheiratet. Ihre Tochter Hanna ter Steege, geboren am 24. April 1998, war in den 1999 entstandenen drei Filmen an der Seite ihre Mutter zu sehen.

Weitere Filme mit Johanna ter Steege: "Rembrandt", "Een Vrouw van het Noorden", "Hanna lacht" (alle 1999), "Mariken", "De Belager" (beide 2000), "Passing Future - 3 Solo's", "The Sound of Drumming" (beide 2001), "Das Jahr der ersten Küsse" (2002), "Weiter als der Mond" und "Sergeant Pepper" (beide 2004).


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