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    Rosemarie Fendel

    • * Montag, 25. April 1927 in Koblenz, Deutschland
    • † Mittwoch, 13. März 2013 in Frankfurt am Main, Deutschland

    Ihr Metier war der Film und das Theater: Rosemarie Fendel
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    Sie war die deutsche Stimme von Elizabeth Taylor, Jeanne Moreau und Gina Lollobrigida, selbst eine erfahrene Charakterdarstellerin und die grande dame im deutschen Schauspiel: Rosemarie Fendel, die 1947 an den Münchner Kammerspielen debütierte. Weitere Theaterengagements führten sie unter anderem nach Düsseldorf (unter Gustaf Gründgens), Darmstadt, Frankfurt am Main, Berlin, Salzburg und Wien. Für den Film wurde sie von Johannes Schaaf, ihrem zweiten Ehemann, entdeckt, der sie 1967 in "Tätowierung" besetzte.

    Unter seiner Regie spielte sie anschließend Hauptrollen in "Trotta - Die Kapuzinergruft" (1971) und "Traumstadt" (1973). Danach war sie in Markus Fischers "Kaiser und eine Nacht" (1985), in Vicco von Bülows "Ödipussi" (1987) und in Helmut Dietls "Schtonk" (1991) auf der Leinwand zu sehen. Nach ihrer Mitwirkung in "Die Einsamkeit der Krokodile" spielte sie auch in Sherry Hormanns Film "Scheidung auf Amerikanisch" (beide 2000).

    Zu einer der bekanntesten deutschen Schauspielerinnen avancierte die Vielbeschäftigte auch durch ihre beeindruckenden Leistungen und ihre jahrzehntelange Präsenz im deutschen Fernsehen von den Sechzigerjahren bis heute. So spielte sie beispielsweise eine Hauptrolle in Hans W. Geissendörfers Serie "Theodor Chindler" (1979), danach wirkte sie in den Serien "Mütter und Töchter" (1985) und "Marktplatz der Sensationen" (1985), in Ilse Hofmanns "Das Schwein - eine deutsche Komödie" (1994) sah man sie an der Seite von Götz George, danach in Dominik Grafs "Vino Goethe" (1995), in Sven Severins Familienkomödie "Frühstück zu viert" (1997) spielte sie die Mutter von Sissi Perlinger und 2000 stand sie in Eric Tills "Bonhoeffer" vor der Kamera.

    Neben ihrer schauspielerischen Arbeit schrieb Rosemarie Fendel auch Drehbücher fürs Fernsehen, z. B. für "Der Heuchler" (1992), den sie auch selbst inszenierte, und in Co-Autorschaft für "Momo" (1985) sowie für "Brandnacht" (1992). Zudem führte sie auch am Theater Regie. Rosemarie Fendel, Mutter der Schauspielerin Suzanne von Borsody, wurde während ihrer überaus erfolgreichen Karriere unter anderem mit dem Bundesfilmpreis in Gold sowie mit dem Grimme-Preis in Gold ausgezeichnet.

    Weitere Filme mit Rosemarie Fendel: "Jacobowsky und der Oberst" (1967), "Adele Spitzeder", "Jugend einer Studienrätin" (beide 1972), "Tatort - Cherchez la femme oder Die Geister am Mummelsee" (1973), "Achsensprung", "Die Kette" (beide 1977), "Tante Maria" (1980), "Der Tod in der Waschstraße" (1981), "Das Flugjahr" (1982), "Der Angriff der Gegenwart auf die übrige Zeit" (1985) "Haus am See - Halbe, halbe" (1991), "Mutter mit 18" (1994), "Polizeiruf 110 - Kleine Dealer, große Träume" (1996), "Tatort - Tödlicher Galopp" (1997), "Ich liebe meine Familie, ehrlich", "Ich schenk dir meinen Mann", "Silberdisteln" (alle 1998), "Das Traumschiff", "Liebe ist das beste Elixier", "Krieger und Liebhaber", "Polizeiruf 110 - Tote erben nicht" (alle 1999), "Ich schenk dir meinen Mann 2" (2000), "Liebe, Lügen, Leidenschaften" (2001), "Schneemann sucht Schneefrau" (2002), "Sams in Gefahr, "In der Höhle der Löwin" (beide 2003), "Die Farben der Liebe", "Mensch Mutter" (beide 2004), "Familie Sonnenfeld - Ein Fall für Mama" (2005), "Familie Sonnenfeld - Alle unter einem Dach", "Familie Sonnenfeld - Geheimnisse", "Wenn du mich brauchst" (alle 2006), "Die Sterneköchin", "Das zweite Leben", "Familie Sonnenfeld - Glück im Unglück", "Familie Sonnenfeld - Vertrauen", "Max Minsky und ich", "Späte Aussicht", "Pfarrer Braun - Das Erbe von Junkersdorf" (alle 2007), "Familie Sonnenfeld - Angst um Tiffy", "Familie Sonnenfeld - Veränderungen", "Wenn wir uns begegnen" (alle 2008), "Familie Sonnenfeld - Abschied von Oma", "Familie Sonnenfeld - Umzug in ein neues Leben" (beide 2009), "Die Schwester" (2010), "Am Ende die Hoffnung" (2011), "Das Adlon. Eine Familiensaga" (2012).

    Foto: ARD


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