04.07.2017 Fernsehen

Herzlichen Glückwunsch, liebes moma!

von Tonia Sorrentino
Gesicht des Morgenmagazins: Sven Lorig moderiert das ARD-Format seit mittlerweile 14 Jahren.
Gesicht des Morgenmagazins: Sven Lorig moderiert das ARD-Format seit mittlerweile 14 Jahren.  Fotoquelle: Herby Sachs/WDR

Seit 25 Jahren starten deutsche Fernsehzuschauer mit den Morgenmagazinen von ARD und ZDF in den Tag. Ein Interview zum Geburtstag.

Zur Person

Beruflich: Sven Lorig startete seine Karriere als Sport-Moderator beim Radio. Er hielt an der Düsseldorfer Universität auch Vorlesungen zum Thema Hörfunk. Seit Juli 2003 moderiert er das ARD-Morgenmagazin. 2012 gewann Lorig mit dem Team des ARD-Morgenmagazins den Deutschen Fernsehpreis.

Privat: Der Moderator ist verheiratet und hat drei Töchter. Früher gehörte Formations- und Paar-Tanz zu seinen Hobbys – er war sogar Hildener Stadtmeister im Standard- Tanzen –, heute läuft er in seiner Freizeit Marathon. Zu seiner Laufleidenschaft hat er das Buch "Lässig laufen" geschrieben.

Das Team am Morgen

ARD-Morgenmagazin: Das Moderatoren-Team besteht aus Susan Link, Anna Planken, Sven Lorig und Till Nassif sowie Christiane Meier (berichtet aus Berlin), Peter Großmann (Sport) und Donald Bäcker (Wetter). Redaktionsleiter ist Martin Hövel (WDR).

ZDF-Morgenmagazin: Moderatoren: Dunja Hayali, Jana Pareigis, Mitri Sirin, Thomas Skulski, Benjamin Stöwe und Wolf-Christian Ulrich. Redaktionsleiter: Andreas Wunn.

Die neuesten Entwicklungen aus Politik, Wirtschaft, Sport und Kultur direkt nach dem Aufstehen: Jeden Tag schalten mehr als vier Millionen Zuschauer ein, wenn die Morgenmagazine von ARD und ZDF auf Sendung gehen. Das machen sie seit 1992: Am 13. Juli feiert das ARD-Morgenmagazin (WDR), am 20. Juli das ZDF-Morgenmagazin seinen 25. Geburtstag. Seitdem strahlen die beiden öffentlich-rechtlichen Sender das beliebte Frühstücksfernsehen – mit 20,1 Prozent Marktanteil auf Platz eins (2016) – bis auf wenige Ausnahmen im wöchentlichen Wechsel montags bis freitags von 5.30 bis 9 Uhr aus.

prisma hat zur Feier des Tages mit Sven Lorig gesprochen. Der 45 Jahre alte Hildener moderiert bereits seit Juli 2003 das ARD-Morgenmagazin. Dafür steht er spätestens um 1 Uhr nachts auf, fährt in die WDR-Studios in Köln, wo der WDR das "moma" produziert, schreibt Moderationstexte und bereitet sich auf die Themen der Sendung vor.

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Herr Lorig, was lieben Sie am moma?

Es ist toll, mit dem Land und seinen Menschen zusammen wach zu werden und den Tag zu erobern. Wir blicken, anders als zum Beispiel die Tagesschau, nicht zurück auf den Tag, sondern nach vorne: Was wird heute wichtig? Das moma ist so reichhaltig wie das Leben, wir haben Superstars, einfache Menschen, Politiker, traurige und glückliche Momente. Keine Sendung ist wie die andere.

Was war Ihr bisher bester moma-Augenblick?

Als Moderator war ich 2012 beim Deutschen Fernsehpreis am glücklichsten, als das Publikum das ARD-moma zum besten Frühstücksfernsehen gewählt hat. Ich habe noch nie so laut geschrien. Für mich als Sven Lorig war der beste Moment, als die Band Deep Purple zu Gast war und Schlagzeuger Ian Paice mir seine Stöcke geschenkt hat.

Wie lange wollen Sie die Sendung noch moderieren?

Als ich vor 14 Jahren anfing, dachte ich: Wenn ich ein Jahr durchhalte, ist das gut. Ich hatte Respekt vor dem mutmaßlichen Schlafmangel, aber bis heute habe ich keine Schwierigkeiten. Ich kann immer gut schlafen und powere mich beim Sport und am Schlagzeug aus. Die Zuschauer werden noch lange etwas von mir haben. Das moma macht mir immer noch großen Spaß.

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