August Wittgenstein spricht in prisma über seine neue Rolle und den Moment, in dem er seine Berufung erfuhr.

Jenny Kramer (Birte Hanusrichter) ist ehrlich, schlagfertig, etwas vorlaut und als alleinerziehende Mutter allergisch gegen jede Form von Ungerechtigkeit. Mit viel Herz geht sie als ungelernte Anwaltsgehilfin an die Fälle ihres Chefs Maximilian Mertens (August Wittgenstein) heran. RTL zeigt ab 3. April 2018 (20.15 Uhr) die Anwaltsserie "Jenny – echt gerecht!".

Herr Wittgenstein, auf was können sich die Zuschauer freuen?

Auf Schnelligkeit, Witz und liebenswerte Charaktere. Die Folgen haben ein hohes Tempo, nicht eben typisch für eine deutsche Anwaltsserie.

Sie spielen den Anwalt Maximilian Mertens. Ein Typ auf der Überholspur. Wie tickt er, gibt es Parallelen zu Ihnen?

Ich finde Juristen ja generell sehr interessant. Mich fasziniert ihre Eloquenz, ihr logisches Denken. Würden Sie Mertens und nicht mich interviewen, hätte das Gespräch viel mehr Tempo. Ich bewundere ihn für seine Schlagfertigkeit, die hätte ich in meinem Alltag auch gerne. Er reagiert schnell und präzise, drängelt ein bisschen, wenn's zu langsam vorangeht, scheut keine Konfrontationen und zeigt, was er draufhat. Maximilian ist ein ziemlicher Kopfmensch – bis Jenny ins Spiel kommt.

Ihren Beruf haben Sie James Bond zu verdanken?

Das erste Mal habe ich James Bond mit sieben gesehen. "Ich möchte genauso werden wie der!", habe ich meinen Eltern gesagt. Als die mich dann aufklärten, dass dieser kein Geheimagent, sondern Schauspieler sei, sagte ich, dass ich dann eben Schauspieler werden müsse. Mit 25 – nach meinem Studium der Geschichte – habe ich dann geschaut, ob dieser Kindheitstraum machbar ist.