Was weiß ein Boss darüber, was abseits seines Büroalltages überhaupt in seiner Firma vor sich geht? Mit dieser Frage beschäftigt sich auch die zweite Ausgabe der RTL-Eigenentwicklung "Der Chef bekommt die Quittung".

Um dies herauszufinden, lockt Moderator Ralf Schmitz erneut einen leitenden Angestellten eines Unternehmens in sein TV-Studio – vorgeblich, weil dort ein Unternehmensporträt entstehen soll. Tatsächlich aber erwarten den Boss dort die eigenen Angestellten. In sechs Spielrunden fordern sie nun ihren Chef heraus und kämpfen um Sachpreise, die sich die Belegschaft für ihren Betrieb schon immer gewünscht hat. Der Clou: Verliert der Boss, muss er die Preise für die eigenen Mitarbeiter auch aus der eigenen Tasche bezahlen.

Nach einem Besitzer mehrerer Autohäuser in der Show-Premere Anfang Mai dieses Jahres lockt Gastgeber Schmitz diesmal den Inhaber eines Möbelriesen in teils amüsante Spiele. Diese haben allesamt etwas mit der Arbeit in einem Einrichtungshaus zu tun. Bei der Ausgabe mit dem Autohändler beispielsweise mussten diverse Gegenstände möglichst sicher auf einem Dachgepäckträger befestigt werden. Oder Chef und Lackierer bespritzten sich gegenseitig im Autoscooter mit Farbe.

Die heiteren Spielrunden zwischen Arbeitgeber und seinen Mitarbeitern, die zunächst am Mittwochabend zu sehen waren, erreichten 1,07 Millionen Zuschauer in der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen. Die insgesamt 1,9 Millionen Zuschauer beim Gesamtpublikum sowie ein überschaubarer Marktanteil von 6,6 Prozent hielten RTL nicht von einer Fortsetzung ab.


Quelle: teleschau – der Mediendienst