Der Gander International Airport in Neufundland/Kanada war einst ein wichtiger Start- und Landepunkt für Atlantik-Flieger. Mittlerweile landen hier nur noch selten Flugzeuge

Am 11. September 2001, als der US-Luftraum wegen der schrecklichen Anschläge in New York und Washington großräumig gesperrt war, erlebten die einstigen "Crossroads of the World" – so wurde Kanadas Gander International Airport lange beworben – noch einmal einen besonders betriebsamen Tag. 7.000 Passagiere, die hierhin umgelenkt worden waren, wurden von den Bewohnern des kleinen Ortes in Neufundland mit ausgesuchter Herzlichkeit in Empfang genommen. Doch die guten alten Tage des einst größten Flughafens der Welt, von dem im Zweiten Weltkrieg Zehntausende Bomber Richtung Europa starteten, sind längst gezählt.

Die warmherzige Dokumentation "Ein Flughafen am Ende der Welt" erzählt von einem geschichtsträchtigen Ort im Dornröschenschlaf. Einst musste dort fast jedes Flugzeug nach einer Atlantiküberquerung zwischenlanden. Doch der technische Fortschritt zog über Gander hinweg.


Quelle: teleschau – der Mediendienst