Schauspielerin Jessica Schwarz trauert in einem Instagram-Post über die Menschen, die sie in den vergangenen Jahren verloren hat. Dazu gehört offenbar auch ihr eigenes Kind.

Das Schwarzweiß-Selfie zeigt eine ernst schauende junge Frau auf einem Alpengipfel. "Hier oben auf dem Kitzhorn holt mich die Zeit wieder ein, und ich möchte mich bei meiner Familie und all den Freunden und Menschen bedanken, die die letzten zwei Jahre an meiner Seite waren und es auch immer noch sind", schreibt Schauspielerin Jessica Schwarz zu ihrem jüngsten Foto-Post auf Instagram. Hinter der 40-Jährigen liegt eine schwere Zeit, daran lassen die Zeilen keinen Zweifel.

"Heute ist der 3. Oktober, und ich vermisse meinen einmaligen und unersetzlichen Papa seit nun einem Dreivierteljahr. Meinen Agenten Bernhardt Höstermann seit zwei Jahren und meine Freundin Jana Wolff seit über einem Jahr" – dann folgt ein Nachsatz, der aufhorchen lässt: "So alt wäre jetzt auch mein Kind ..."

Ein mutiger Schritt der einstigen VIVA-Moderatorin, die längst eine preisgekürte Schauspielerin ist: Denn ganz offensichtlich spricht sie hier das weitgehend tabuisierte Thema Abort an. Dass Jessica Schwarz eine Fehlgeburt erlitten hat, war der Öffentlichkeit bislang nicht bekannt.

Auch wenn genaue Zahlen nicht vorliegen: Schätzungen zufolge enden 15 Prozent aller Schwangerschaften mit einer Fehlgeburt, nach der 13. Schwangerschaftswoche kommen sie seltener vor, etwa bei einer von 100 Schwangerschaften. Für die betroffenen Frauen ist es eine extrem belastende, nicht selten traumatische Erfahrung.

Jessica Schwarz, die seit 2010 mit dem österreichischen Kameramann Markus Selikovsky liiert ist, beendet ihr Statement trotz der vielen Verluste in ihrem privaten Umfeld mit versöhnlichen Worten: "Jedem, dem die Hoffnung gerade fehlt, gebt nicht auf, lasst zu und tragt die Erinnerung an die Menschen die euch fehlen mit Liebe und Stolz."

 

Hier oben auf dem Kitzhorn holt mich die Zeit wieder ein und ich möchte mich bei meiner Familie und all den Freunden und Menschen bedanken, die die letzten zwei Jahre an meiner Seite waren und es auch immer noch sind. Mich immer wieder aufgebaut und mir Mut gemacht haben. Reden, in den Arm genommen werden, Tränen laufen lassen, das alles hilft, man muss es nur zulassen. Heute ist der 3. Oktober und ich vermisse meinen einmaligen und unersetzlichen Papa seit nun einem 3/4 Jahr. Meinen Agent Bernhardt Höstermann seit 2 Jahren und meine Freundin Jana Wolff seit über 1 Jahr, so alt wäre jetzt auch mein Kind... Die Schönheit auf dem Berg ist mir trotz allem nicht entgangenen und ich freue mich aufrichtig, dass ich all das fühlen und erleben kann. Jedem dem die Hoffnung gerade fehlt, gebt nicht auf, lasst zu und tragt die Erinnerung an die Menschen die euch fehlen mit Liebe und Stolz. Sie sind es, woraus ihr seid.

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Quelle: teleschau – der Mediendienst