Von den Auftritten mit seiner Band Guns'n'Roses ist man es nicht anders gewohnt, doch jetzt zeigt sich Frontmann Axl Rose auch abseits der Bühne temperamentvoll. In Form von zahlreichen Tweets feuerte der 56-Jährige verbale Giftpfeile gegen Donald Trump. Grund: Der US-Präsident hatte im Zuge von Wahlkampfveranstaltungen Songs der Kultband ohne deren Erlaubnis gespielt.

Auf Twitter wütete Rose deswegen, dass jemand im weißen Haus "keine Ahnung von Wahrheit, Moral oder Empathie hätte". Stattdessen nutze die Trump-Kampagne Schlupflöcher aus, um Musik lizenzfrei abzuspielen. Weiterhin bemerkte Rose verächtlich, dass die Anhänger des Präsidenten "Anti-Trump-Musik" hörten, er könne es sich aber nicht vorstellen, dass sie das verstünden.

Außerdem verkündete der Sänger, Trump und seine Anhänger würden der Nation einen "Bärendienst" erweisen. Weiterhin kritisierte er, Trump würde "ständig jammern, dass alles, was nicht seiner Ansicht entspricht, unfair ist". Gleichzeitig würde der Präsident "Zorn und Groll" säen.

Axl Rose ist nicht der erste populäre Musiker, der sich gegen die unerlaubte Nutzung seiner Musik auf Veranstaltungen des US-Präsidenten wehrt. In der Vergangenheit hatten darüber bereits Aerosmith-Leadsänger Steven Tyler, die amerikanische Hardrock-Band Twisted Sister und Musiklegende Elton John geklagt.


Quelle: teleschau – der Mediendienst