Die ARD-Vorabendserie "Hubert ohne Staller" hat den Abgang von Helmfried von Lüttichau quotentechnisch bestens verkraftet. Im Oktober startet die neue Staffel – mit einem neuen Gesicht.

So sehr Schauspieler Helmfried von Lüttichau alias Johannes Staller fehlt – auch "Hubert ohne Staller" ist ein Erfolg. Die Vorabendserie fuhr Anfang des Jahres gute Quoten ein. Auf die erste "Solo-Staffel" von Christian Tramitz in der Rolle des Franz Hubert folgt daher nun im Herbst eine zweite: Ab 23. Oktober 2019 zeigt das Erste immer mittwochs, 18.50 Uhr, die neuen Folgen.

In der neunten Staffel des Dauerbrenners aus dem oberbayerischen Fünfseenland sorgt zudem ein Neuzugang für Wirbel: So verursacht die neue Kollegin Christina Bayer, gespielt von Mitsou Jung, gehörig Schmetterlinge im Bauch des gewohnt tollpatschigen Polizeimeisters Martin Riedl (Paul Sedlmeir). Dabei hatte dieser eigentlich aufgrund des geplanten Abschieds von Rebecca (Jeanne Goursaud) auf einen freien Platz in der Zentrale gehofft. Nachdem das alte Revier abgbrannt war, drücken sich Hubert und Girwidz (Michael Brandner) vor dem Umzug ins neue – und geraten so an die erste Leiche der Staffel.

Nachdem die Ära "Hubert und Staller" im letzten Jahr zum Verdruss vieler Fans zu Ende ging und sinkende Einschaltquoten zu befürchten waren, sah die Realität ganz anders aus: Laut offiziellen Angaben der ARD erreichte die achte Staffel, in der die Mannschaft erstmals von Polizeirätin Sabine Kaiser (Katharina Müller-Elmau) geführt wurde, im Durchschnitt 10,5 Prozent Marktanteile. Das bedeutet nicht nur einen enorm starken Wert für eine Vorabendserie, sondern auch den höchsten, den die Sendung je erzielen konnte. Um die 2,58 Millionen Zuschauer verfolgten allwöchentlich die Eskapaden der Chaos-Cops aus Wolfratshausen – auch damit erreichte das Format nahezu identische Zahlen wie im Vorjahr.


Quelle: teleschau – der Mediendienst