Das Leben und Schaffen Jesu Christi scheint allein durch das Neue Testament hinreichend aufgezeichnet. Ein neues Doku-Drama über den Heiland der Christen eröffnet nun dennoch ganz andere Perspektiven.

Was noch neu erzählen über Jesus Christus? Wie die Kreuzigung des Heilands der Christen noch eindeutiger darstellen, als es Mel Gibson mit "Die Passion Christi" (2004) getan hatte? Ein achtteiliges Doku-Drama, das bereits ab Montag, 25. März, in den USA zu sehen ist, hat neue Perspektiven gefunden. Das Pay-TV-Angebot von History zeigt das aufwendig produzierte Porträt "Jesus – Sein Leben" zu Pfingsten am Sonntag, 9. Juni, und Montag, 10. Juni, als exklusive TV-Premiere im deutschsprachigen Raum. Jeweils vier aufeinander folgende Episoden werden an beiden Tagen ab 20.15 Uhr ausgestrahlt.

Dass die Geschichte von Jesus Christus im Mittelpunkt bleibt, ist freilich klar. Grundidee des von Nutopia ("Mankind – Die Geschichte der Menschheit") produzierten Dramas ist jedoch, dass in jeder der insgesamt acht Episoden eine andere Person ihren ganz eigenen Blickwinkel auf Christus einnimmt. Dabei handelt es sich jeweils um wichtige biblische Figuren, die im Leben Jesu eine zentrale Rolle hatten: die Mutter Maria, der Vater Josef, Johannes der Täufer, Kajaphas, Judas Ischariot, der römische Statthalter in Judäa Pontius Pilatus, Maria Magdalena und Simon Petrus.

Der Schauspieler Greg Barnett ("Undercover") verkörpert jeweils den Jesus Christus. Zu den gescripteten inszenierten Elementen kommen in jeder Folge Experten-Interviews mit renommierten Historikern, Theologen und Geistlichen hinzu. Unter diesen sind unter anderem der evangelikale Pastor Joel Osteen und Michael Bruce Curry. Der US-amerikanische Bischof wurde einer großen Öffentlichkeit bei der Hochzeit von Prinz Harry und der Schauspielerin Meghan Markle bekannt. Curry hielt im Mai vergangenen Jahres in der St. George's Chapel auf Windsor Castle die viel beachtete Predigt.


Quelle: teleschau – der Mediendienst