Nach Steuerverschwendung und weiteren Aufregern kehrt Mario Barth zurück zu seinen Anfängen. In seiner neuen Show lässt er aber Kinder über die Unterschiede zwischen Mann und Frau diskutieren.

"Männer sind Schweine, Frauen aber auch!" – So hieß das Programm, mit dem Mario Barth Anfang der 2000er-Jahre durchstartete. Seine Gags über das, was Frauen von Männern denken und umgekehrt, führten ihn bis in den Comedy-Olymp und zu Weltrekord-Auftritten vor rund 70.000 Zuschauern im Berlinern Olympiastadion. Auf der Höhe seines Ruhms verdrehten viele Kritiker aber auch die Augen über Barths Ansichten der Geschlechterrollen. Zu platt, zu polemisch, so lauteten die Vorwürfe.

Der Star-Comedian reagierte darauf cool. Als durchaus klug witziger Beobachter widmete er sich fortan mehr ernsteren Themen wie der Steuerverschwendung. Legendär beispielsweise seine Recherchen am deutschen Hochpeinlich-Flughafen Berlin, der übrigens noch immer nicht eröffnet ist. Nachdem Barth sich um andere Themen gekümmert hat, kehrt er in einer neuen vierteiligen Show nun doch wieder zu seinem Lieblingsthema zurück. Er selbst jedoch hält sich als lautstarkes Sprachrohr etwas zurück. Für den Witz sorgen Grundschulkinder.

Für die neue vierteilige Barth-Show führte der Comedian zunächst Umfragen unter 100 Kindern im Grundschulalter durch. Dass die Knirpse mit ihrer wunderbar naiven Sicht der Dinge sehr lustig sein können, weiß der Zuschauer seit den herrlichen "Dingsda"-Zeiten der 1980er und 1990er Jahre. Barth wollte von 100 Kindern wissen, wie sie in Beziehungsfragen denken. Fragen wie "Darf ein Mann ohne seine Frau in den Urlaub fahren?", "Wer sollte mehr Geld verdienen? Männer oder Frauen?" oder "Wer fährt besser Auto?" wurden von ihm gestellt.

Pro Sendung stellt Barth die lustigsten Fragen und Antworten vor. Damit seine neue Show auch Wettkampf-Charakter bekommt, beraten sechs prominente Gäste über das mögliche Ergebnis der Befragung und erzählen von den Erfahrungen mit ihren Kindern.

Schließlich darf noch das Studiopublikum bestehend aus 100 Männern und 100 Frauen tippen, wie die Kinder wohl abgestimmt haben. Der Block, der im Mittel näher am richtigen Ergebnis der Umfrage ist, gewinnt.


Quelle: teleschau – der Mediendienst