Alex Jolig, "Big Brother"-Star der ersten Stunde, nimmt an einem Sozialexperiment von SAT.1 teil – gemeinsam mit Frau und Kind. Ob das gut geht?

Im Jahr 2000 machte ihn die erste Staffel der Reality-Show "Big Brother" in ganz Deutschland bekannt: Alex Jolig. Der ehemalige Gastronom und Schauspieler ist mittlerweile Gesellschafter einer Marketing-Agentur im Motorsportbereich. Seine Frau Britt (51) ist im Immobiliengeschäft tätig. Aufgrund seines beruflichen Erfolgs muss sich das Paar keine finanziellen Sorgen machen. Gemeinsam mit ihrer Tochter Tatjana (13) leben die beiden sozusagen "in Saus und Braus".

Das wird sich nun ändern – zumindest für eine Woche. Denn die gut betuchte Familie tauscht in der SAT.1-Doku-Sendung "Plötzlich arm, plötzlich reich – das Tauschexperiment" kurzzeitig ihren luxuriösen Lifestyle gegen den einer Familie an der Armutsgrenze ein. Jolig und seine Lieben sind in der Auftaktepisode der sechsfolgigen zweiten Staffel am 2. Januar, 20.15 Uhr, zu sehen.

4100 Euro haben Alex, Britt und Tatjana zur Verfügung – pro Woche wohlgemerkt. Von solchen finanziellen Dimensionen können die alleinerziehende Mutter Iris Kulig und ihre beiden Kinder nur träumen. Nach einem gescheiterten Ausflug in die Selbstständigkeit ist die 41-Jährige mit Lenny (7) und Laureen (14) auf finanzielle Hilfe vom Staat angewiesen – wöchentlich müssen sie von mageren 169 Euro leben. Ob das Eintauchen in verschiedene Lebenswelten das Potenzial zur Horizonterweiterung besitzt? Schließlich tauschen die Familien nicht nur das Budget, sondern auch die Wohnung und damit auch die Lebensgewohnheiten. Nach wie vor bleibt damit die zentrale Frage des Formats bestehen: Macht Geld glücklich?

Staffel eins des Sozialexperiments erzielte mit 10,3 Prozent Marktanteil gute Quoten in der werberelevanten Zielgruppe. Ob dies auch in den neuen sechs Folgen der Reportage so bleibt, wird sich zeigen.


Quelle: teleschau – der Mediendienst