Mike Shiva? Nie gehört! Der Hellseher zieht am 17. August ins "Promi Big Brother"-Haus ein und ist wohl der skurrilste, aber auch der unbekannteste Teilnehmer der neuen Staffel.

Ob er das wohl kommen sah? Der Schweizer Hellseher Mike Shiva stößt zur Kandidatenriege der neuen Staffel "Promi Big Brother" (ab Freitag, 17. August, 20.15 Uhr, SAT.1, dann täglich, 22.15 Uhr). Lesen Sie hier, wer die weiteren Kandidaten sind. Der Basler TV-Star ist vor allem in seiner Heimat sehr prominent. Schließlich sendet er sieben Tage die Woche, 24 Stunden täglich, sein Astro- und Esoterikprogramm auf ShivaTV. Der kontroverse Wahrsager arbeitete vor zwölf Jahren auch zwei Jahre lang fürs deutsche Fernsehen.

Im Interview mit SAT.1 outete sich Shiva als großer Fan der vorangegangenen Staffeln von "Promi Big Brother". Dass er "kein WG-Typ, sondern Einzelgänger" ist, dürfte seine Teilnahme ziemlich interessant gestalten. Mit Kameras und Mikrofonen habe der 54-Jährige zwar keine Probleme, beim Schlafen gefilmt zu werden, ist ihm hingegen ein Graus. Was aber noch schwerer wiege, sei die Tatsache, dass er beim Schlummern nicht allein ist: "Es ist für mich der blanke Horror und ein No-Go, mit jemandem in einem Raum zu schlafen." Auch zu Hause dürfe lediglich sein Hund Chocolat mit ihm zusammenleben. Interessante Voraussetzungen für seine Zeit im Container.

Auf die Frage hin, ob er für den Aufenthalt schon einige Dinge voraussehen kann, hielt er sich bedeckt. Ausweichend gab er an: "Auseinandersetzungen und Gefühle sehe ich schon voraus, aber die kann ich nicht verraten." Ausgemachter Hokuspokus? Viele seiner Kritiker sehen das so. Schließlich warnten schon Verbrauchermagazine und auch der Zürcher Sektenexperte Hugo Stamm im Konsumentenmagazin "K-Tipp" vor Shivas Methoden: Das TV-Geschäftsmodell mit kostenpflichtigen Mehrwehrtdienstnummern empfindet Stamm als "Abzockerei", Shivas Aussagen als "Binsenwahrheiten und psychologisches Pseudowissen."

Dass sich der Hellseher mit ähnlichen Vorwürfen in der SAT.1-Show konfrontiert sehen könnte, ist ihm bewusst: "Ich bin nur komisch, wenn ich merke, Leute kommen mit Vorurteilen wegen meines Berufs auf mich zu." Relativierend meint der Schweizer: "Ich mache keine Action-Prognosen und sage nichts, was ich nicht verantworten kann." Das mit der Wahrsagerei sei schließlich nicht so einfach, wie es manchmal verkauft werde...


Quelle: teleschau – der Mediendienst