Wladimir Putin empfindet den Zerfall des ehemaligen Sowjet-Reichs als eine historische Schmach. Im letzten Teil der "Supermächte"-Reihe geht es um das Bestreben Russlands, wieder führende Weltmacht zu werden.

Das Riesenreich Russland, das von Europa bis zum Pazifik reicht, ist nicht nur das größte Land der Welt, sondern auch eine Nation mit einem besonders empfindlichen Gespür dafür, wie sie auf der Weltbühne wahrgenommen werden möchte.

Als Wladimir Putin einst in einem Interview den Zerfall der ehemaligen UdSSR als die "größte geopolitische Katastrophe des 20. Jahrhunderts" bezeichnete, wurde schnell deutlich, dass der Kreml-Herrscher nach Weltgeltung und einer Art Wiedergutmachung für die Schmach des "verlorenen" Kalten Kriegs strebt.

In der letzten Ausgabe der ZDF-Doku-Reihe "ZDFzeit: Supermächte – Russlands Rückkehr?" analysieren Stefan Brauburger und Christian Frey die Stimmungslage im WM-Gastgeberland und den ehrgeizigen Wunsch, nicht nur wirtschaftlich, sondern auch militärisch zur führenden Macht zu werden.


Quelle: teleschau – der Mediendienst