Wenn die Menscheit schon auf ihrem Erdtrabanten, dem Mond, gewesen war und nun plant, sich auf den Mars zu katapultieren, dann, so sollte man meinen, dürfte auf dem Heimatplaneten alles erforscht sein. Dass dem aber noch lange nicht so ist, zeigt Harald Lesch.

Im Rahmen der ZDF-Wissenschaftsreihe "Terra X" nimmt er sich in einer zweiteiligen Dokumentation über das Universum zunächst einer Macht an, die immer noch voller Rätsel steckt: der Schwerkraft. Der Astrophysiker, Naturphilosoph und Wissenschaftsjournalist erklärt, dass ihre Wirkweise bis heute kaum bekannt sei. Doch habe sie die gesamte Evolution beeinflusst und lasse in den Weiten des Weltalls sogar Planeten tanzen. Lesch: "Nichts entgeht ihrer Wirkung."

Um die Kraft der Erdanziehung so anschaulich wie möglich darzustellen, tummelt der TV-Forscher sich nicht nur auf einem Rummelplatz, auf dem rasend schnelle Fahrgeschäfte gerne mit der Schwerkraft für Erstaunen sorgen. Er wagt sich auf Lanzarote sogar ins Innere der Erde. Sehr weit kommt er freilich nicht. Die Hitze und der Druck, der ebenso mit der Schwerkraft zusammenhängt, machen ein Weiterkommen unmöglich.

Im zweiten Teil der "Terra X"-Dokumentation über die "Faszination Universum" macht sich Harald Lesch auf eine Reise weit zurück in die Vergangenheit. Er stellt sich am Sonntag, 7. Oktober, ebenfalls 19.30 Uhr im Zweiten, dem Rätsel allen Anfangs: dem "Urknall".


Quelle: teleschau – der Mediendienst