Seit 2008 ruht der Mount St. Helens, doch ein erneuter Ausbruch ist jederzeit möglich. "Terra X" bietet atemberaubende Bilder und begleitet ein Forscherteam bei seiner Expedition.

Es war einer der stärksten Vulkanausbrüche des 20. Jahrhunderts: Als der Mount St. Helens an der US-amerikanischen Westküste im Mai 1980 ausbrach, wirkten zerstörerische Kräfte auf die gesamte Umgebung. Eine 25 Kilometer hohe Aschesäule schwärzte den Himmel, und eine 260 Meter hohe Welle aus dem Spirit Lake am Fuß des Vulkans riss alle Bäume in der Umgebung um. Der ausgelöste Erdrutsch – einer der heftigsten der Geschichte – hinterließ eine Rinne der Verwüstung. Heute ist die Gegend ein einzigartiges Naturlabor, in dem Forscher die Auswirkungen des Ausbruchs auf das Ökosystem untersuchen. Die Dokumentation "Terra X: Feuer und Eis – Expedition zum Mount St. Helens" begleitet ein internationales Expeditionsteam bei der gefährlichen Erkundung der sich ständig bewegenden und bisher kaum erforschten Gletscherhöhlen im seit 2008 ruhenden Vulkankrater.

"Der Vulkan kann jederzeit wieder an Aktivität aufnehmen. Das ist wirklich das Extremste, was ich bisher gemacht habe", gab Höhlen-Klimatologe Prof. Dr. Andreas Pflitsch zu. Es sei jedoch wichtig, die Ereignisse zu rekonstruieren und Höhlenmodelle zu erstellen, um künftige Eruptionen besser voraussagen zu können.

Was der TV-Zuschauer nun davon hat: Atemberaubende Bilder offenbaren einen faszinierenden Ort aus Feuer und Eis, und Archivaufnahmen zeigen den verheerenden Ausbruch vor fast 40 Jahren. Experten, Höhlenforscher und Geologen kommen zu Wort, und Grafiken verdeutlichen die gewaltigen Kräfte, die unter der Erde herrschten. Die Doku schafft ein Bewusstsein für spektakuläre Naturgewalten – und wie gefährlich diese sein können.


Quelle: teleschau – der Mediendienst