Eine ZDF-Dokumentation auf historischer Spurensuche: Ende des 19. Jahrhunderts organisierte der charismatische Führer Mahdi, ein selbsternannter Prophet, einen Aufstand gegen die Kolonialmächte, der den bewaffneten islamischen Kampf lange prägte.

Durch die täglichen Nachrichten von den IS-Terroristen und deren Anhänger ist der "Djihad", der gewaltsame Kampf von Muslimen gegen den angeblich gottlosen Westen, in aller Munde. Die neue ZDF-Dokumentation "Terra X: Aufstand in der Wüste" geht mit aufwendig nachgestellten Szenen den historischen Anfängen des Schreckensbegriffs nach.

Der moderne "Heilige Krieg" nahm seinen Anfang im Sudan des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Der Österreicher Rudolf Slatin, ein junger Abenteurer und Reiseschriftsteller aus Wien, wurde damals vor Ort in dem afrikanischen Land Zeuge eines epochalen Umbruchs: Der charismatische Führer Mahdi, ein selbsternannter islamischer Prophet, riss damals die Macht an sich und organisierte einen Aufstand gegen die englische Kolonialmacht.

Slatin hat seinen Kampf in dem Buch "Feuer und Schwert im Sudan" festgehalten.


Quelle: teleschau – der Mediendienst