ARD-Doku

"Wildes China": So faszinierend ist die Natur abseits der Metropolen

von Rupert Sommer

China hat nicht nur riesige Metropolen und eine starke Wirtschaftskraft zu bieten, sondern auch fast unberührte Landschaften. Zuletzt wurden mehrere neue Nationalparks gegründet.

ARD
Wildes China
Dokumentation • 15.03.2021 • 20:30 Uhr

Zugegeben: Die oft auch in den chinesischen Staatsmedien plakative Stilisierung von Panda-Bären ist allgegenwärtig. Und auch sonst dürften viel Zuschauer mit der gigantischen Boom-Region China vor allem wuchernde Millionenstädte, rauchende Schlote und oft schockierende Umweltzerstörung assoziieren. Klischees? – Die dreiteilige neue Naturdoku "Wildes Land" im Ersten möchte dieses Bild gehörig geraderücken. Natürlich ist das von immerhin 1,4 Milliarden Menschen bewohnte Riesenreich auch ein Land mit fast unberührten Landschaften und einer faszinierenden Tier- und Pflanzenwert. Erst in jüngster Zeit wurden zehn neue Nationalparks etabliert, um bedrohte Lebensräume für Flora und Faune vor Ausbeutung und Zerstörung zu schützen.

In der ersten Folge der Naturfilm-Reihe, für die der Regisseur Philip Jones starke Bilder fand, geht es auf die höchste Ebene des Planeten – das Qinghai-Tibet-Plateau. Es ist ein Ökosystem von riesigen Ausmaßen, das nicht nur das Klimageschehen weltweit mitprägt, sondern auch die Wasserversorgung vieler Metropolen sichert. Und es ist Heimat einer einzigartigen Tierwelt – darunter Tibetfüchse, Pfeifhasen oder Schneeleoparden.

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In zwei weiteren Beiträgen, die jeweils im Wochenrhythmus ausgestrahlt werden geht es am Montag, 22. März, ins Reich der vom Aussterben bedrohten putzigen Pandas und am Montag, 29. März, in den Süden und Osten von China.


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH
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