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Claudia Obert wechselt vom Reality-TV zur CDU

Auf Reality-TV hat Claudia Obert keine Lust mehr, nun möchte sie in die Politik. Obert ist in die CDU eingetreten und hat auch einen klaren Favoriten, wenn es um den Parteivorsitz geht.

Im Trash-TV lässt sich politisch eher wenig bewegen. TV-Persönlichkeit Claudia Obert – unter anderem Teilnehmerin bei "Kampf der Realitystars" und "Promis unter Palmen" – hat sich deshalb ihre Karriereweichen neu gestellt. Dass sie der CDU nahesteht, ist seit Längerem bekannt, nun erklärte sie in einem Interview mit "Bild", sie wolle in die Partei eintreten.

Auf Instagram gab sie unterdessen bekannt, bereits wieder Mitglied zu sein. "Ich werde mich politisch einbringen", kündigte die 60-Jährige im Interview an. So fehle ihr "ein Verein", in dem sie sich engagieren könne. Obert gab an, als Unternehmerin über den nötigen Sachverstand zu verfügen: "Seit 30 Jahren schaffe ich Arbeitsplätze, ich weiß, wovon ich rede."

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Nun führt sie ihr Weg offenbar ins Lager der Christdemokraten, die Liberalen werden auf Oberts Engagement verzichten müssen. Dabei sei sie schon immer "halb FDP, halb CDU" gewesen. Nach Ansicht des Trash-TV-Stars (Wahlslosgan bisher: "Zu Vino sag ich nie No!") sei die CDU die richtige Partei, allerdings würde sie immer wieder falsche Leute ins Rennen schicken. Rühmliche Ausnahme: Ex-Kanzler Helmut Kohl – Claudia Obert gilt als glühende Anhängerin des verstorbenen Pfälzers.

Und was ist mit dem Reality-TV? In diesem Bereich fühle sich Obert nicht mehr wohl. Aus diesem Grund suche sie eine neue Herausforderung, wie sie "Bild" im Interview verriet.

Aktuell läuft das Rennen um den CDU-Vorsitz. Auf Instagram bekannte sich Claudia Obert direkt zu ihrem Favoriten: Sie unterstützt den ehemaligen Unions-Fraktionschef Friedrich Merz. Oberts Meinung nach sei Merz, "der richtige Typ, der unsere CDU voranbringen kann".

Auch vonseiten der Partei reagierte man bereits auf Oberts Ankündigung. So erklärte der Hamburger CDU-Ehrenvorsitzende Dirk Fischer in einem kurzen Statement, ihr persönlich die Parteizentrale im Ludwig-Erhard-Haus zeigen zu wollen. "Wir suchen immer gute Leute, vor allem auch starke Frauen", wird Fischer zitiert.


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH
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