Schauspielerin

Maria Furtwängler fordert Frauenquote im öffentlich-rechtlichen Fernsehen

Das Thema Gleichberechtigung liegt Maria Furtwängler und ihrer Tochter Elisabeth schon lange sehr am Herzen. Die "Tatort"-Schauspielerin hat sich nun in einem Interview für eine Frauenquote ausgesprochen.

"Eine freie, gleichberechtigte Gesellschaft": Das ist das Ziel, für welches die "MaLisa"-Stiftung von "Tatort"-Schauspielerin Maria Furtwängler und ihrer Tochter Elisabeth seit fünf Jahren kämpft. In einem Interview mit der Wochenzeitung "Die Zeit" sprachen die beiden nun offen über Sexismus und die Diskriminierung von Frauen. Außerdem forderten sie eine höhere Frauenquote im öffentlich-rechtlichen Fernsehen.

"Oft heißt es, das gehe nicht, da leide doch die Kunst", erklärte Maria Furtwängler in dem Gespräch. "Möglicherweise ist es genau andersherum, und die Quote führt zu höherer Qualität, da spannende Filmemacherinnen, die bisher ausgegrenzt wurden, dann auch ihre Geschichten erzählen könnten. Der schwedischen Filmförderung ist genau das gelungen." Tochter Elisabeth Furtwängler sieht das ganz ähnlich und plädiert für Veränderungen in der Musikbranche: "Man könnte eine Quote einführen bei den Playlists, auf jeden Fall aber bei den Festivals, wo ja oft neue Künstlerinnen und Künstler entdeckt werden."

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Zudem setze sie sich für mehr Diversität und Geschlechtergerechtigkeit im Burda-Konzern ein, den sie zusammen mit ihrem Vater Hubert Burda und ihrem Bruder Jacob Burda besitzt: "Ich führe Gespräche, die in diese Richtung gehen", erklärte die 29-Jährige. "Auch wegen des CO2-Footprints schauen wir uns gerade alles an. Und wir sind da auch immer im Austausch, mein Bruder, mein Vater und ich, und es wird Veränderungen geben, das ist ganz klar."


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH
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