Das Leben des Volksmusikstars

Stefan Mross privat: Seine Ehen, Eva Luginger und neue Pläne nach "Immer wieder sonntags"

17.06.2026, 14.37 Uhr
Seit seiner Entdeckung durch Karl Moik ist Stefan Mross fester Bestandteil der Volksmusikszene. Der Moderator und Musiker aus Traunstein spricht über seine Karriere, seine Beziehungen und seinen Lebenstraum.

Stefan Mross steht seit seinem 14. Lebensjahr auf der Bühne: Der Musiker gehört seit Jahrzehnten zu den prägenden Namen der volkstümlichen Musik und ist auch als TV-Moderator seit mehr als 20 Jahren beliebt. Stefan Mross Zwar machte der Entertainer in den vergangenen Jahren immer wieder mit seinem Privatleben Schlagzeilen, doch seine Laufbahn bleibt bemerkenswert. Wie alles begann, erzählte er 2025 in einem Interview mit der "Bild"-Zeitung.

Mross wurde am 26. November 1975 in Traunstein geboren. Seiner Heimat im Chiemgau ist er bis heute verbunden: "Traunstein ist für mich der Nabel der Welt", erklärte Mross. "Dieser Ort erdet mich". Sein Vater arbeitete dort als Koch, die Mutter als Reinigungskraft, eine eigene Trompete für 700 Mark konnte sich die Familie nicht leisten: "Also liehen wir uns eine aus in der Musikschule in Traunstein. Für fünfzehn Mark im Monat. Ich bekam Unterricht und übte jeden Tag." Nur wenige Wochen später, so Mross, konnte er bereits "Stille Nacht" auf der Trompete spielen.

Stefan Mross und seine Entdeckung: Der Moment, der alles veränderte

Ein Zufall führte zu seiner Entdeckung: Moderator Karl Moik hörte den damals 13-Jährigen auf einer Hochzeit, schon bald darauf trat er in Moiks Sendung "Wie die Alten sungen" auf. Bis heute könne er die Ereignisse von damals "nicht richtig greifen", so Mross im "Bild"-Interview: "Einschaltquoten von bis zu vierzig Millionen Zuschauern. Halb Deutschland saß vor dem Fernseher – und mittendrin der Bub aus Traunstein. Von einer Stunde auf die andere war mein Leben anders."

Seinen endgültigen Durchbruch feierte er nur wenige Wochen nach seinem ersten TV-Auftritt : Mit dem Titel "Heimwehmelodie" gewann Mross 1989 den Grand Prix der Volksmusik für Österreich. Nachdem er seine Schullaufbahn mit dem Hauptschulabschluss beendet hatte, absolvierte er eine Aufnahmeprüfung am Salzburger Mozarteum, entschied sich aber dann bewusst für eine musikalische Laufbahn.

Volksmusik-Erfolge in den 90ern: Stefan Mross und Stefanie Hertel

Seine größten Erfolge hatte er dabei noch in den 90er-Jahren: Mit "Heilige Berge (Montagne sante)" belegte er beim "Grand Prix der Volksmusik" 1994 den zweiten Platz. Ein Jahr später reichte es erneut nur zu Platz zwei – diesmal mit "Ein Lied für jeden Sonnenstrahl", einem Duett mit Stefanie Hertel. Auch privat waren die beiden ein Paar: Die beiden Nachwuchs-Stars der volkstümlichen Musik hatten sich bereits 1991 kennengelernt, drei Jahre später wurde die Beziehung öffentlich.

"Immer wieder sonntags": Warum Stefan Mross erst zögerte

2001 kam ihre gemeinsame Tochter zur Welt, 2006 heiratete das Traumpaar der volkstümlichen Musik, 2009 feierten die beiden Stars Mross' 20-jähriges Bühnenjubiläum auf einer großen gemeinsamen Deutschland-Tournee. Währenddessen hatte sich Mross bereits ein zweites Standbein aufgebaut: Seit 2005 führt er durch die ARD-Unterhaltungsshow "Immer wieder sonntags" – auch wenn er dem Format anfangs skeptisch gegenüberstand.

"Ich wollte einfach keinen bloßen Abklatsch vom "ZDF-Fernsehgarten" moderieren", sagte Mross einst im teleschau-Interview. "Aber dann wurde das Konzept ein bisschen mehr auf mich zugeschnitten, so, dass es für mich gepasst hat". Leicht sei es ihm aber nicht gefallen: "Damals kamen viele Kritiker und Neider aus ihrer Deckung, die mir, dem Mross mit seiner Trompete, so eine Moderation nicht zutrauten. Das Wasser, in das ich mich warf, war auch verdammt kalt. Aber so was macht mich nur noch energiegeladener."

ARD-Abschied nach über 20 Jahren: Stefan Mross über das Show-Ende

Mross strafte alle Kritiker Lügen: Über 20 Jahre lang führte er durch "Immer wieder sonntags", das seit dem 31. Mai nun aber in seiner letzten Saison läuft. Es sei Situation, mit der keiner gerechnet habe, erklärte Mross jüngst in der MDR-Talkshow "Riverboat". Das Ende sei "eine harte Nummer" für ihn, er versuche aber, positiv zu bleiben: "Das Schönste ist ja, dass wir wirklich 22 Jahre Leute glücklich machen durften."

Stefan Mross privat: Beziehungen, Eva Luginger und sein Lebenstraum

Während er als Moderator der ARD-Sendung lange Zeit eng verbunden war, verlief sein Privatleben weniger gradlinig: Nach Stefanie Hertel (2006 bis 2012) war Mross zunächst mit der Produktionsassistentin Susanne Schmidt (2013 bis 2016), danach mit Schlagerkollegin Anna-Carina Woitschack (2016 bis 2022) verheiratet. Mross bewertet seine Ehen rückblickend nicht negativ. "Ich hatte mehrere glückliche Beziehungen", sagte er im "SuperIllu"-Interview. Allerdings müsse man sich auch trennen, wenn es nicht mehr passe: "Es ist doch für jeden eine Quälerei, wenn es am Ende nicht mehr hinhaut."

Seit 2023 ist er mit der Sängerin Eva Luginger liiert, die sich inzwischen auch um sein Management und seine Büroarbeit kümmert. Musikalisch halten eine klare berufliche Distanz – gemeinsame Duette schließen sie aus: "Eva möchte nicht, dass wir in unseren Karrieren in Verbindung gebracht werden". Dafür teilt seine neue Partnerin Mross' "Lebenstraum": "Eines Tages eröffne ich im Chiemgau meinen eigenen Campingplatz. Mit einer kleinen Gastronomie und vielleicht einer Bühne", sagte er der "Bild". "Zum Glück ist auch meine Freundin Eva Feuer und Flamme für diesen Plan."


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH

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