Nach 20 Jahren ist Schluss: Großer Einschnitt bei „Let’s Dance“
20 Jahre lang gingen „Let’s Dance“ und die Produktionsfirma Seapoint Productions Hand in Hand. Wie der Branchendienst DWDL berichtet, soll damit aber bald Schluss, der gemeinsame Tango beendet sein. Seit 2006 produziert Seapoint Productions das Format im Auftrag der „BBC Studios“. Die Rechte für „Let’s Dance“ liegen bei der BBC, da die Show die deutsche Adaption des britischen Formats „Strictly Come Dancing“ ist.
Letzte Produktion für Seapoint Productions
„Die sehr erfolgreiche und partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen BBC Studios und Seapoint Productions bei der Umsetzung der Produktion von ‚Let’s Dance‘ wird nach der Staffel 20 zum Sommer 2027 enden“, erklärt Phil Schmid, Geschäftsführer der BBC Studios Germany. Die Jubiläumsstaffel zum 20-Jährigen von „Let’s Dance“ wird für Seapoint Productions somit die letzte sein.
Die BBC Studios Germany wollen von da an, die Produktion selbst in die Hand nehmen. Seapoint-Geschäftsführerin Nina Klink findet gegenüber der „Bild“-Zeitung diplomatische Worte für die Entscheidung: „Wenn man ein internationales Lizenzformat produziert, gehört es zum Geschäft, dass diese Lizenz zurückgeführt werden kann, sobald ein eigener Produzent vor Ort etabliert ist“.
Zuschauer sollen Änderung nicht merken
Sie empfinde Dankbarkeit und Stolz, so viele Jahre für „Let’s Dance“ verantwortlich gewesen zu sein. Der Abschied werde aber schwerfallen. Für die Zuschauer hingegen dürfte alles wie gewohnt weitergehen: Wenn die BBC Studios Germany keine großen Veränderungen planen, bleibt alles wie gehabt. Die Juroren Joachim Llambi (61), Motsi Mabuse (45) und Jorge González (58) sollen ihre Verträge direkt bei RTL haben. Das Gleiche gilt für das Moderatoren-Duo Victoria Swarovski (32) und Daniel Hartwich (47).
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