Alida Valli

Alida Maria Altenburger
Lesermeinung
Geboren
03.05.1921 in Pola, Italien (heute Kroatien)
Gestorben
22.04.2006 in Rom, Italien
Sternzeichen
Biografie
Die attraktive italienische Schauspielerin, Tochter eines Journalisten aus Österreich, beginnt ihre Karriere Mitte der Dreißigerjahre im Alter von 15 Jahren. In den ersten Jahren spielt sie kleinere Nebenrollen, bis sie sich 1944 vorübergehend aus dem Filmgeschäft zurückzieht, da sie nicht weiter in faschistischen Propagandafilmen mitwirken will. Nach dem Krieg unterzeichnet Valli, die inzwischen mit dem Komponisten Oscar de Majo verheiratet ist, einen Kontrakt bei dem Produzenten David O. Selznick, doch ihrer Karriere bringt dies zunächst nicht sehr viel. Erst durch ihre Rollen als Mordangeklagte in Alfred Hitchcocks "Der Fall Paradin" (1947) und als Anna Schmidt in Carol Reeds Klassiker "Der dritte Mann" (1949) wird sie einer breiteren Öffentlichkeit bekannt.

Der ganz große Durchbruch in Hollywood bleibt ihr allerdings verwehrt, so dass sie bald nach Europa zurückkehrt. Es folgen Filme wie Luchino Viscontis "Sehnsucht" (1954), "Noch nach Jahr und Tag" (1960) und Bernardo Bertoluccis "Strategie der Spinne" (1969), in dem sie die frühere Geliebte eines italienischen Widerstandskämpfers spielt.

Mit Bernardo Bertolucci arbeitet die Valli Mitte der Siebzigerjahre erneut zusammen: In den beiden Teilen des monumentalen Historienepos "1900 - Gewalt, Macht, Leidenschaft" spielt sie an der Seite von Gérard Depardieu und Robert De Niro. Und auch in George Pan Cosmatos Thriller "Cassandra Crossing" (1976) sieht man die Valli in einer Nebenrolle. Danach ist Alida Valli nur noch selten auf der Leinwand zu sehen, meist in kleineren Charakterrollen, wie 1995 in einem ihrer letzten Auftritte als alte Dame in John Irvins gemächlich dahin plätscherndem Liebesfilm "Ein Sommer am See".

Weitere Filme mit Alida Valli: "Die Glocken von Coaltown", "Die Hölle am weißen Turm" (beide 1948), "Glücksspiel des Lebens" (1949), "Die große blaue Straße", "Der Schrei", "In ihren Augen ist immer Nacht" (alle 1957), "Augen ohne Gesicht", "Gezeichnet: Arsène Lupin" (beide 1959), "Rendezvous in Madrid" (1961), "Die Kastilier" (1962), "Edipo Re - Bett der Gewalt" (1967), "Strategie der Spinne" (1969), "Oktober in Rimini", in "Das Fleisch der Orchidee" (1974), "Suspiria" (1976), "Liebe ohne Worte" (1991), "Mord in der Toskana" (1992), "Zeit des Zorns" (1993), "Vino Santo" (1999), "Semana Santa" (2000).

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