Massimo Girotti

Lesermeinung
Geboren
18.05.1918 in Macerata, Italien
Gestorben
05.01.2003 in Rom, Italien
Sternzeichen
Biografie
Massimo Girotti studiert Jura, geht aber dann zur Schauspielschule und hat erste Erfolge am Theater und beim Rundfunk. Sein Filmdebüt gibt er 1939 bei Mario Soldatin in "Skandal um Dora" (Dora Nelson). Popularität erreicht er 1940 mit der Rolle des jungen Helden in Alessandro Blasettis "Die eiserne Krone".

Nach dem Kriegsfilm "Ein Pilot kehrt zurück" von Roberto Rossellini gibt ihm Luchino Visconti die Rolle des Gino in "Besessenheit" nach James M. Cains Roman "Wenn der Postmann zweimal klingelt". Der Landstreicher Dino lernt während seines Trips durch die Poebene in einem abgelegenen Rasthaus die Frau des nörglerischen Wirts kennen, lässt sich von ihr verführen, ist von ihr besessen und begeht einen Mord. Dieser getriebene, gestrandete Junge ist eine der ersten und eindringlichsten Figuren des italienischen Neorealismus. Und durch diesen Film und die Rolle wird er neben Raf Vallone zum Inbegriff des tragischen Helden, des Born Loosers im italienischen Neorealismus.

In Luigi Zampas "Kritische Jahre", in Pietro Germis "Im Namen des Gesetzes" (1949), Luigi Comencinis "Geschlossene Gardinen" (1950), Michelangelo Antonionis "Chronik einer Liebe" (1950), Augusto Geninas "Es geschah Punkt 11" (1952) und schließlich 1954 ist er der Patriot Ussoni in Viscontis Meisterwerk "Sehnsucht". Während er gesamten Fünfzigerjahre steht Girotti unter Alessandro Blasetti und Luchino Visconti häufig auf der Bühne.

Girotti spielt aber auch in Blasettis Kostümfilm "Fabiola" (1948) den jugendlichen Helden. Der ist er später in vielen italienischen Trivialabenteuern wie "Spartakus - Der Rebell von Rom" (1952), "Herodes - Blut über Jerusalem", "Der Aufstand der Tscherkessen" (1959), "Judith - Das Schwert der Rache" (1958), "Das Schwert des roten Giganten" (1960), "Romulus und Remus" (1961), "Kaiserliche Venus", "Das Gold der Cäsaren" (1962) und andere.

1968 holt ihn Pier Paolo Pasolini für "Teorema - Geometrie der Liebe" und 1972 Bernardo Bertolucci für "Der letzte Tango in Paris" wieder für anspruchsvollere Filme vor die Kamera. Ab Mitte der Siebzigerjahre sieht man ihn nur noch selten auf der Leinwand, etwa in Luchino Viscontis "Die Unschuld" (1976), in Ettore Scolas Liebesfilm "Passion der Liebe" (1981), in der Fernsehversion von "Quo Vadis" (1983), in Liliana Cavanis "Leidenschaften" (1985, mit Gudrun Landgrebe), in dem deutschen Fernsehspiel "Ochsenkrieg" (1987), in Massimo Guglielmis Debütfilm "Rebus" (1986) und 1994 in Roberto Benignis Komödie "Das Monster".

Weitere Filme mit Massimo Girotti: "Am Rande der Großstadt" (1952), "Drei Mädchen erobern Rom" (1957), "Im Reich des Kublai Khan" (1964), "Hexen von heute" (1966), "Wenn die Liebe lockt" (1968), "Medea" (1969), "Die unfreiwilligen Reisen des Moritz August Benjowski" (1974), "Monsieur Klein" (1976), "Passion der Liebe" (1981), "Tödlicher Stoff" (1991) und "Der Kardinal - Der Preis der Liebe" (1998, mit Horst Tappert").

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