Terence Stamp

Keine Bange, ich kriege
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Keine Bange, ich kriege euch alle! Terence Stamp als Rächer
Terence Stamp
Geboren: 22.07.1939 in Stepney/East London, Großbritannien

Terence Stamp kommt aus dem Londoner East-End, nicht gerade einem Aristokratenviertel. Sein Vater verbrachte seine Tage als Fährmann eines Themse-Schleppers, dennoch besuchte der Sohn die renommierte Webber-Douglas-Drama School. Es war der Dichter, Regisseur und Schauspieler Peter Ustinov, der den 23-jährigen für seinen "Die Verdammten der Meere" 1961 für die Leinwand entdeckte und sofort sein unwahrscheinliches Naturtalent offenbarte. Auf Anhieb bekam Stamp einen Golden Globe und eine Oscar-Nominierung.

Neben Sir Laurence Olivier und Simone Signoret spielte er ein Jahr später unter Peter Glenvillles Regie im "Spiel mit dem Schicksal" und dann kommt der große Erfolg mit William Wylers "Der Fänger" (1965). Hier erweckt er jene Mischung aus Sympathie, Mitleid und Angst. Er spielt einen psychisch verklemmten Verbrecher, mit dem man Mitleid hat und der den Wunsch erweckt, in dieser so schrecklich fehlgeleiteten Kreatur das bisschen Mensch zu entdecken.

Für diese Rolle des seltsamen Schmetterlingssammlers Freddy Clegg, einem nahen Verwandtem von John Steinbecks Lennie aus dem Stück "Von Mäusen und Menschen", erhält er gemeinsam mit seiner Partnerin Samantha Eggar den Großen Preis von Cannes. Stamp ist seitdem in vielen interessanten und vielseitigen Rollen zu sehen, etwa in Joseph Loseys Agentenfilmparodie "Modesty Blaise - die tödliche Lady" (1965). Als Kavallerist buhlt er um Julie Christie in John Schlesingers "Die Herrin von Thornhill" (1967).

In Kenneth Loachs Debütfilm "Poor Cow - geküsst und geschlagen" (1967) spielt er einen heiteren Außenseiter, einen kleinen, armen, unbekümmerten Dieb aus der Londoner Arme-Leute-Gegend. Er tröstet Frau und Kind seines inhaftierten Freundes über die trüben Jahre des Kittchen-Aufenthaltes hinweg und das gelingt ihm so überzeugend, dass bald niemand mehr an den bedauerlichen Ehemann denkt - bis er selbst eines Tages seinen Gaunereien erliegt. Zu seinen besten Rollen gehört der Bösewicht Zod in "Superman und Superman II - Allein gegen alle" (1978 und 1979), der Gegenspieler von John Hurt in Stephen Frears "Die Profikiller" (1984) und der Transvestit in "Priscilla - Königin der Wüste" (1993).

Weitere Filme mit Terence Stamp: "Inferno am Fluss" (1967), "Ungewöhnliche Geschichten", "Teorema - Geometrie der Liebe" (beide 1968), "Das zweite Leben des Mr. Soames" (1969), "Una Stagione all'inferno" (1970), "Striptease", "Das Mädchen Ariane", "Ein göttliches Geschöpf" (alle 1976), "Black-Out" (1977), "Der Dieb von Bagdad" (1978), "Meetings with Remarkable Men", "Amo non amo" (beide 1979), "Reise zur Insel des Grauens" (1981), "Das Vatikan-Komplott" (1982), "Zeit der Wölfe" (1984), "Link - Der Butler" (1985), "Hud", "Der Sizilianer", "Staatsanwälte küsst man nicht", "Cold War Killers", "The Alamut Ambush" (alle 1986), "Wall Street" (1987), "Young Guns", "Spacecop L.A." (beide 1988), "Risky Game" (1990), "Beltenebros" (1991), "Karen McCoy - Die Katze" (1993), "Tiré à part", "Mindbender" (beide 1995), "Bliss - Im Augenblick der Lust" (1997), "Love Walked In - Tödliches Spiel" (1998), "Kiss The Sky", "Bowfingers große Nummer", "Star Wars - Episode I: Die dunkle Bedrohung", "The Limey" (alle 1999), "Red Planet" (2000), "Meine Frau die Schauspielerin", "Revelation" (beide 2001), "Partyalarm - Finger weg von meiner Tochter", "Die Geistervilla" (beide 2003), "Elektra" (2004), "Mr. und Mrs. Smith" (2005, Szenen herausgeschnitten), "September Dawn", "These Foolish Things", "9/11 - Die letzten Minuten im World Trade Center" (Erzähler, alle 2006), "Smallville" (Serie, 2003-2008), "Wanted", "Operation Walküre - Das Stauffenberg Attentat", "Der Ja-Sager" (alle 2008), "Der Plan" (2011), "Song für Marion" (2012).

Neben seiner Karriere als Darsteller hat Stamp sich auch als Autor einen Namen gemacht: Seine Memoiren bringen es mittlerweile auf drei Bände, darunter "Stamp Album", das er seiner Mutter widmete. Er veröffentlichte außerdem einen Roman und (zusammen mit Elizabeth Buxton) ein Kochbuch, das Alternativgerichte für Weizen- und Eiweiß-Allergiker anbietet.


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