Gérard Jugnot

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Was soll ich tun? Gérard Jugnot als Edmond Batignole
Gérard Jugnot
Geboren: 04.05.1951 in Paris, Frankreich

Gérard Jugnot gehört schon lange zur ersten Schauspielergarde Frankreichs. Bis heute hat er in über 70 Filmen gespielt, das Drehbuch zu mehr als zwei Dutzend Filmen verfasst und in neun auch selbst Regie geführt. Nach dem Abitur, Jugnot drückte zusammen mit späteren Schauspielkollegen wie Christian Clavier, Thierry Lhermitte und Michel Blanc die Schulbank, gründeten sie "La Troupe Comique du Splendid", zu der sich später auch Josiane Balasko gesellt.

Parallel zu den allabendlichen Auftritten auf Café-Theater-Bühnen häufen sich für die Mitglieder der Truppe auch Kino-Angebote. Jugnot hat seine erste Rolle 1974 in Bertrand Bliers "Die Ausgebufften". Darauf folgen 1976 Roman Polanskis "Der Mieter" und im gleichen Jahr "Der Richter und der Mörder" von Bertrand Tavernier. Ab 1978 wurden mehrere Stücke der Splendid-Gruppe mit großem Erfolg verfilmt, darunter "Sonne, Sex und Strandgestöber" unter der Regie von Patrice Leconte und "Le pére Noël est une ordure" von Jean-Marie Poiré.

Seither zählt Jugnot zu Frankreichs populärsten Darstellern. Nach und nach entfernte er sich jedoch von seinem Image als purer Komiker, den er etwa in Edouard Molinaros Gaunerkomödie "Du kannst mich mal" (1982, mit Daniel Auteuil) oder in Jean-Marie Poirés Komödie "Da graust sich ja der Weihnachtsmann" (1982) gab. Und auch seinem Rollenfach des Durchschnittsfranzosen hat er immer weitere und immer wieder überraschende Facetten hinzugefügt, etwa in "Le Beauf" (1987) von Yves Amoureux oder in "Ein unzertrennliches Gespann" (1987) von Patrice Leconte.

Seinen ersten Film als Regisseur dreht er 1984: "Pinot – Gendarm und Herzensbrecher". Mit sicherem Gespür für Alltagsgeschichten und ihre komisch-dramatischen Seiten inszeniert er acht Filme, darunter "Une époque formidable" (1991), worin er als höherer Angestellter im Verlauf weniger Tage erst Arbeit, dann seine Frau und schließlich die Wohnung verliert. In "Meilleur espoir féminin" (1999) spielt er einen Vater, dessen Welt durch den Freiheitsdrang seiner Tochter aus den Fugen gerät. Dagegen zeigt er in "Monsieur Batignole" (2001) den Läuterungsprozess eines Mitläufers im besetzten Frankreich des Jahres 1942. 2004 landet Gérard Jugnot sowohl in Frankreich wie international einen Riesenerfolg mit seiner Hauptrolle in "Die Kinder des Monsieur Mathieu", reichlich öde war allerdings seine Regiearbeit "Boudu" (2005), eine misslungenes Remake des Jean Renoirs Klassikers"Boudu - Aus den Wassern gerettet". Klasse wqar dagegen wieder sein Bühnenarbeiter Pigoil in "Paris, Paris! Monsieur Pigoil auf dem Weg zum Glück" (2008).

Weitere Filme mit Gérard Jugnot: "Die Verdächtigen", "Der Clou der Madame P.p." (beide 1974), "Le bol d'air", "Wenn das Fest beginnt ..." (ungenannt), "Diskretion für einen Toten", "Gib Gas, Dicker!" (alle 1975), "Ein Tollpatsch auf Abwegen", "Das Spielzeug", "Die Herren Dracula", "Le chasseur de chez Maxim's", "Ein toller Käfer in Monte Carlo" (alle 1976), "Hilfe, ich bin eine männliche Jungfrau ", "Drei Schlappschwänze auf großer Tour" (1977), "Der Strandflitzer" (1978), "Les héros n'ont pas froid aux oreilles", "Pierrot mon ami", "Un si joli village..., "Le coup de sirocco" (alle 1979), "Retour en force", "Der Regenschirmmörder", "Les Charlots contre Dracula" (alle 1980), "Pour 100 briques t'as plus rien", "Damenwahl - Männerjagd", "La fiancée qui venait du froid" (alle 1982), "Papy fait de la resistance" (1983), "Ein Klassemädchen", "Les rois du gag" (beide 1984), "Scout toujours" (auch Regie), "Meilensteine des Lebens" (beide 1985), "Nuit d'ivresse" (1986), "Solange es Frauen gibt" (1987), "Vater werden ist doch schwer" (1989), "Scheherazade" (1990), "Tolle Zeiten" (auch Regie), "Gemischtes Doppel" (beide 1991), "Voyage à Rom" (1992), "Grosse fatigue", "Les faussaires" (beide 1994), "Fantôme avec chauffeur" (1995), "Fallait pas!" (1996, auch Regie), "Marthe" (1997), "Sandrine sieht rot", L' ami du jardin" (beide 1999), "Oui, mais ..." (2000), "The Race" (2001), "3 petites filles" (2004), "Il ne faut jurer de rien!" (2005), "Les brigades du Tigre" (2006), "Ali Baba", "Die rote Herberge" (beide 2007), "Krieg der Knöpfe", "Väter und andere Katastrophen" (beide 2011), "Asterix & Obelix - Im Auftrag Ihrer Majestät", "Adieu Paris" (beide 2012).

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