"Meine schrecklich verwöhnte Familie" erzählt von einem frustrierten Vater, der seinen Kindern etwas über das echte Leben beibringen möchte. Von links: Philippe (Victor Artus Solaro), Papa Francis (Gérard Jugnot), Stella (Camille Lou) und Alexandre (Louka Meliava).

Meine schrecklich verwöhnte Familie

KINOSTART: 12.05.2022 • Komödie • France (2021) • 100 MINUTEN
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prisma-Redaktion
Originaltitel
Pourris gâtés
Produktionsdatum
2021
Produktionsland
France
Laufzeit
100 Minuten
Von Jonas Decker

Eine Firma, deren Angestellte die Schuhe für andere Leute einlaufen? Es ist wohl die bescheuertste Geschäftsidee, die Philippe (Victor Artus Solaro) je hatte. Mit seinen Geschwistern Stella (Camille Lou) und Alexandre (Louka Meliava) ist es auch nicht viel besser. Sie vertreibt sich die Zeit damit, das Personal zu schikanieren, er trinkt seinen Guavensaft nur mit einem Schuss Ingwer. Kurzum: Die längst erwachsenen Kinder von Francis (Gérard Jugnot) sind naiv, weltfremd, respektlos und vor allem komplett verwöhnt. Francis hat genug davon.

Ein Vater will seinen Sprösslingen eine Lehre erteilen und ihnen beibringen, auf eigenen Beinen zu stehen: Das ist die Grundidee der charmanten französischen Komödie "Meine schrecklich verwöhnte Familie" von Nicolas Cuche (Regie und Drehbuch). Francis, ein erfolgreicher Unternehmer, wählt dafür ziemlich drastische Mittel: Er täuscht vor, pleite zu sein, und "flüchtet" mit seinen drei Kindern. Man landet in der Nähe von Marseille irgendwo in der Pampa.

Jetzt weht ein anderer Wind, kein Dienstmädchen trägt irgendwem noch etwas hinterher, jeder muss etwas zum Unterhalt der Familie beitragen. Oder eben hungern – "kein Geld, keine Pasta". Können sich Philippe, Stella und Alexandre wirklich auf dieses neue Leben einstellen? In jedem Fall zeigen sie ihrem Vater Francis, dass sie zwar verwöhnt, aber sicher nicht dumm sind. Und dass er vielleicht auch selbst Fehler gemacht hat. Hat es den Kindern denn je an etwas gefehlt, fragt er irgendwann. "Wenn du Geld meinst, nein. Wir hätten etwas anderes gebraucht, Papa."

Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH

Darsteller

Gérard Jugnot
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