Joe Eszterhas

Lesermeinung
Geboren
23.11.1944 in Csakanydoroszko, Ungarn
Alter
77 Jahre
Sternzeichen
Biografie
Joe Eszterhas zählt zu den höchstbezahlten Drehbuchautoren in Hollywood. Seinen erotischen Thriller "Basic Instinct" (1992) hat er für 3 Millionen Dollar verkauft. Der fertige Film hat allerdings wegen seiner eindeutigen Emotionen gegen Homosexuelle mehr Aufsehen erregt als wegen der Qualität seiner Story. Im Mittelpunkt des Films, den Paul Verhoeven inszenierte, stehen Sharon Stone und Michael Douglas.

Eszterhas beginnt seine Autorenkarriere als Reporter bei dem Musikmagazin "Rolling Stone". 1974 hat er großen Erfolg mit seinem preisgekrönten Roman-Bestseller "Charlie Simpsons Apokalypse".

Norman Jewison inszeniert 1977 den ersten großen Hollywooderfolg nach einer Eszterhas-Vorlage: "F.I.S.T. - Ein Mann geht seinen Weg". Sylvester Stallone und Eszterhas schreiben gemeinsam das Drehbuch. Nächster Film - und wieder ein Erfolg - ist "Flashdance" (1983), inszeniert von Adrian Lyne. Der Regisseur wie auch sein Star, Jennifer Beals, werden durch den Film bekannt.

Dann kommen für Eszterhas dünnere Zeiten: Für den Regisseur Richard Marquand schreibt er zwei Drehbücher: "Das Messer" (1985) mit Glenn Close, sowie "Hearts of Fire" (1987). Es folgen Ivan Reitmans "Big Shots - Zwei Kids gegen die Unterwelt" (1987) und David Lelands "Checking Out" (1989).

Für reichlich Diskussionsstoff sogren die beiden Filme "Verraten" und "Music Box - Die ganze Wahrheit", die Eszterhas 1988 und 1989 für Constantin Costa-Gavras schreibt und produziert. In einen Fall geht es um den Konflikt einer FBI-Agentin, die in einer rechtsradikalen Terrororganisation im amerikanischen Süden ermittelt. Im anderen Film verteidigt eine Rechtsanwältin ihren Vater, der schwerer Kriegsverbrechen in der Nazi-Zeit beschuldigt ist. Am Ende muß die Frau erkennen, daß dieser Vater, den sie vor Gericht freibekommt, abscheuliche Verbrechen begangen hat.

Der Erfolg mit "Basic Instinct" zog einige ähnliche Projekte nach sich. Schludrig hingepfuscht sind seine Drehbücher zu "Sliver" (1993) von Phillip Noyce, einem weiteren Sharon-Stone-Vehikel, "Ohne Ausweg" mit Jean-Claude Van Damme und "Jade" (1995) von William Friedkin. Besonders krassen Unfug leistete er sich - wieder für "Basic Instinct"-Regisseur Paul Verhoeven - mit "Showgirls" (1996).

Zuletzt schrieb er für Mike Figgis das Buch zu seinem gelackten Erotik-Drama "One Night Stand" (1997). Vor der Kamera war er in "Fahr zur Hölle, Hollywood" von Alan Smithee alias Arthur Hiller zu sehen. In dieser Hollywood-Satire, die er auch schrieb, spielt er sich selbst.

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