Lee Tamahori

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Biografie
Tamahori, Sohn einer Maori und eines Briten, stieß Ende der Siebzigerjahre zur neuseeländischen Filmindustrie und übernahm bereits Anfang der Achtzigerjahre erste Regieassistenzen. Der mehrfach ausgezeichnete Werbefilmer begann etwa 1990 mit dem Drehen kommerzieller Spots und saß seither bei über einhundert Werbeclips auf dem Regiestuhl. Dafür wurde er unter anderem mit prestigeträchtigen TV-Werbepreisen wie dem amerikanischen Mobius, dem australischen Facts und dem neuseeländischen Axis geehrt.

Mit "Die letzte Kriegerin", der kraftvollen und erschütternden Story um eine moderne Maori-Familie aus einer neuseeländischen Großstadt, gab Lee Tamahori 1994 sein Kinofilm-Regiedebüt. Die Adaption von Alan Duffs Romanbestseller avancierte zum erfolgreichsten Film in der Geschichte Neuseelands und übertraf sogar "Das Piano" (1992, Regie: Jane Campion) und "Jurassic Park" (1993, Regie: Steven Spielberg).

Tamahoris erste amerikanische Produktion "Nach eigenen Regeln" entstand 1996. Die Hauptrollen in diesem beklemmenden Kriminaldrama spielten Nick Nolte, Melanie Griffith, Chazz Palminteri, Michael Madsen, Chris Penn, Jennifer Connelly und John Malkovich. "Nach eigenen Regeln" behandelt die Geschichte von vier abgebrühten, als "the hat squad" bekannten Polizisten, die in den frühen 50er Jahren eine Eliteeinheit des Los Angeles Police Department bildeten.

Bereits 1997 stellte Tamahori seine zweite US-Produktion "Auf Messers Schneide - Rivalen am Abgrund" fertig. Für das zeitgenössische Drama hatte David Mamet das Drehbuch geschrieben. Die Hauptrollen des in Alberta, Kanada, gedrehten Werkes spielten Anthony Hopkins und Alec Baldwin.

2001 inszenierte Tamahori mit "Im Netz der Spinne" eine neuerliche Verfilmung eines James-Patterson-Romans über den Detektiv Alex Cross, 2002 folgte das James-Bond-Spektakel "James Bond - Stirb an einem anderen Tag" und 2005 "xXx 2 - The Next Level". Nur selten gelungen war sein Scifi-Thriller "Next" (2007).

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