Shelley Duvall

Lesermeinung
Geboren
07.07.1949 in Houston, Texas, USA
Alter
72 Jahre
Sternzeichen
Biografie
Shelley Duvall fand einen ungewöhnlichen Einstieg ins Filmgeschäft: Als sich Robert Altman während der Dreharbeiten zu "Auch Vögel können töten" 1970 in Houston aufhielt, sah er Shelley Duvall als Kosmetik-Verkäuferin im Kaufhaus Foley's im Stadtteil Northwest Mall. Er engagierte die junge Frau mit dem markant wirkenden Gesicht vom Fleck weg und gab ihr direkt eine kleine Rolle. So kam Shelley Duvall zu ihrem Filmdebüt. Seit dieser Zeit zählt Shelley zu den innovativsten Schauspielerinnen Hollywoods. In den Siebzigerjahren spielte sie vor allem in Filmen ihres Mentors Robert Altman: "McCabe und Mrs. Miller" (1971), "Diebe wie wir" (1974), "Nashville" (1975), "Buffalo Bill und die Indianer" (1976) und "Drei Frauen" (1976), wofür sie in Cannes als beste Schauspielerin ausgezeichnet wurde.

Auch später spielte sie noch einmal in einem Film von Altman: Denn der schrieb ihr die Rolle der Olive Oyl in der Comic-Adaption "Popeye - Der Seemann mit dem harten Schlag" (1980) auf den Leib. Ihren absoluten Durchbruch erlebte Shelley Duvall allerdings erst nach ihrer Rolle als gepeinigte Ehefrau in Stanley Kubricks Stephen King-Adaption "Shining" an der Seite des diabolisch aufspielenden Jack Nicholsons. Außerdem spielte sie mit Woody Allen in "Der Stadtneurotiker" (1977), in Terry Gilliams Fantasy-Opus "Time Bandits" (1981), in Tim Burtons "Frankenweenie" (1984) und in Fred Schepisis "Cyrano"-Variante "Roxanne" (1987).

Seit den 80er Jahren gilt Shelley Duvall als kreative Produzentin wegweisender TV-Sendungen, denn unter ihrer Obhut entstanden Serien wie "Fairie Tale Theatre" (1980) - in der Episode "Rumpelstilskin" spielt sie die Müllers-Tochter -, "Shelley Duvall's Tall Taley & Legends" (1985 - 1988) und "Shelley Duvall's Bedtime Stories" (1992), in denen sie auch immer wieder Rollen übernahm. Außerdem produzierte sie für den Disney-Channel das Musical "Mother Goose Rock 'n' Rhyme" (1990), in dem sie Little Bo Peep mimt. Als weitere Sänger und Schauspieler verpflichtete sie Show-Biz-Größen wie Paul Simon, Art Garfunkel, Cyndie Lauper und Debbie Harry. Fünf Ace-Nominierungen sowie der Outstanding Children's Family Programming Award waren der Lohn dieser bestechenden Leistung.

Nach eher dürftigen Leistungen in "Zwei Frösche auf der High School" und "Der Ritter aus dem All" (beide 1991) glänzt Shelley Duvall noch einmal in Steven Soderberghs "Die Kehrseite der Medaille" (1995) und in Jane Campions "Das Porträt einer Lady" (1996). 1997 spielte sie in der Disney-Produktion "Rocket Man", in "Angst vor Gefühlen", "Shadow Zone: My Teacher Ate My Homework", "Twilight of the Ice Nymphs" und in der darüber entstandenen Dokumentation "Guy Maddin: Waiting for Twilight". 1998 entstanden der Horrorfilm "Talos Of Mummy" (Regie: Russell Mulcahy, mit Jason Scott Lee und Christopher Lee), die Komödie "Verliebt in Sally" (mit Drew Barrymore und nach "Popeye - der Seemann mit dem harten Schlag" wieder an der Seite von Robin Williams), die TV-Produktion "Casper Meets Wendy" - der dritten Film um den niedlichen Geist -, und die Horrorkomödie "Frankenstein lebt".

Ein Jahr später war Shelley Duvall mit Juliette Lewis in dem Psychothriller "The 4th Floor" zu sehen, 2000 folgte "Dreams in the Attic" und die Dokumentation "Stanley Kubrick - Ein Leben für den Film". Und 2005 gehört sie zum Cast des Horrorstreifens "Dark Water - Dunkle Wasser".

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