Schon seit 2006 geht Christian Berkel als "Der Kriminalist" im Zweiten auf Verbrecherjagd. Der anhaltende Serienerfolg kommt nicht von ungefähr: Der Berlin-Krimi unterfordert die Fangemeinde am Freitagabend nicht – man wird zum genauen Hinsehen, zum Mitdenken und Nachdenken gezwungen.

Dass es in der neuen Staffel auf gewohntem Niveau weitergeht, macht bereits der neu gestaltete Vorspann deutlich: In 30 Sekunden filmischer Montage werden hier aufregende Bilder zusammengeschnitten, die klar machen, dass sich der kluge Kriminalpsychologe Bruno Schumann (Berkel) den Verbrechensopfern mit allen Sinnen, geradezu körperlich nähert. Die Fälle werden durch seine Perspektive erschlossen – das ist eigenwillig, aber eben auch höchst spannend, wenn man sich darauf einlässt..

"Der Grenzgang" heißt die Auftaktepisode der neuen Staffel. Es geht um einen Mann, der Geflüchteten hilft, in ihrer neuen Heimat Berlin Fuß zufassen. Die Leiche des Flüchtlingshelfers wird am Ufer der Havel gefunden.

Schumann nimmt die Witterung eines kuriosen Lebens auf. Immer wieder geht es in Rückblenden um die Vita des Opfers, um dramatische Lebensentscheidungen, die den Mann einst ins Gefängnis gebracht hatten. Zu Zeiten, als die Mauer noch stand, hatte er versucht, aus der DDR zu fliehen ...

Christian Berkel ist derzeit nicht nur in "Der Kriminalist" zu sehen, sondern auch im Amazon-Hit "Beat". Im Interview hat er über das goldene Zeitalter der Serie gesprochen.


Quelle: teleschau – der Mediendienst