Seit der ersten Staffel war Frank Thelen als Investor in der VOX-Gründershow "Die Höhle Löwen" dabei. Doch nun steigt er aus. Warum? Der Unternehmer erläutert seine Gründe.

Sechs Jahre lang war er Investor bei "Die Höhle der Löwen" – seit der ersten Sendung 2014. Nun erteilte Frank Thelen einer siebten Staffel eine Absage. Im Interview mit "Bild am Sonntag" verriet er: "Ja, ich mache Schluss." Der Grund: "Ich möchte wieder mehr Zeit für meine eigentliche Arbeit, also die Suche nach neuen Technologien und spannenden Investments haben, anstatt tagelang im Fernsehstudio zu sitzen."

Der TV-Job habe ihm auf Dauer mehr Zeit geraubt als gedacht: "Teilweise war ich bis zu 40 Tage im Jahr für die Löwen im Einsatz und musste mich mit vielen Deals aus der Show intensiv befassen, das hat meine zeitliche und geistige Kapazität überschritten", so Thelen weiter.

Leicht sei ihm diese Entscheidung, in der er sowohl seine Frau als auch sein "Freigeist"-Team miteinbezogen hat, jedoch nicht gefallen, gesteht der 44-jährige Ur-Löwe. Ein paar Gastauftritte in Zukunft möchte er zwar nicht ausschließen, wenn das Thema ein spannendes sei. Aber dauerhaft im Rampenlicht möchte er vorerst nicht mehr stehen. "Das Gute daran ist, dass ich mir ab sofort keine Gedanken mehr über die passende Kleidung und rechtzeitige Friseurbesuche machen muss", scherzt Thelen – und räumt ein: "Eigentlich habe ich ja nie wirklich in die Showbranche hineingepasst. Fernsehen ist eine interessante Welt, aber es war nie wirklich meine Welt."

"Frank Thelen war seit der ersten Folge von 'Die Höhle der Löwen' als Investor dabei und hat die Erfolgsgeschichte unserer Gründer-Show somit von Anfang an mitgeschrieben", sagte Kirsten Petersen, VOX-Unterhaltungschefin: "Dass er im Herbst 2020 nicht mehr dabei sein wird, bedauern wir sehr."

Am Dienstag, 12. November, läuft die letzte Folge der aktuellen "Höhle der Löwen"-Staffel bei VOX. Im Frühjahr werden weitere Folgen der sechsten Staffel ausgestrahlt. Dann noch mit Frank Thelen. Ab Herbst wird er dann aber fehlen.


Quelle: teleschau – der Mediendienst