In dem Historiendrama "Die Ketzerbraut" lehnt sich Schauspielerin Ruby O. Fee als junge Frau gegen die Kirche auf und kämpft für ihre Freiheit. Basierend auf dem gleichnamigen Roman von Iny Lorentz verspricht der Film eine Mischung aus Abenteuer, Spannung und Romantik.

Als reiche Kaufmannstochter wächst Veva (Ruby O. Fee) wohlbehütet bei ihrem verwitweten Vater Bartholomäus (Johannes Zeiler) auf, bis sich ihr Leben zur Zeit der Inquisition im Herbst 1518 schlagartig verändert. Ihr Vater und ihr Bruder werden ermordet, das Haus niedergebrannt und sie selbst wird entführt und entehrt.

Folter und Todesstrafe an der Tagesordnung

Fortan sinnt Veva auf Rache und sucht Hilfe bei ihrem Jugendfreund, dem Freigeist Ernst Rickinger (Christoph Letkowski). Was sie nicht weiß: Rickinger verteilt als maskierter Ketzer Flugblätter in der Stadt und wettert ge­gen den Ablasshandel der katholischen Kirche. Damit ist er vor allem dem erzkonservativen Pfarrer Johann von Perlach (Paulus Mancher) ein Dorn im Auge.

In der Konsequenz verbreitet der Pfarrer auf der Suche nach dem Ketzer gemeinsam mit seiner listigen Frau Walpurga (Elena Uhlig) Angst und Schrecken in der Bevölkerung. Es wird gefoltert und qualvolle Todesstrafen stehen auf der Tagesordnung.

Zwischen den Fronten des Glaubenskriegs

Veva kann sich indes mit den Ideen des Ketzers eher anfreunden als mit den brutalen Machenschaften von Pfarrer Perlach und gerät zwischen die Fronten des Glaubenskrieges.

"Die Ketzerbraut", am Dienstag um 20.15 Uhr auf Sat.1.