Im Mai 2016 haben die Dreharbeiten zum Serienprojekt "Babylon Berlin" unter der Regie von Tom Tykwer begonnen, jetzt steht auch der Sendetermin fest. Die erste von insgesamt 16 Folgen der von ARD und Sky produzierten Serie wird im Oktober 2017 im TV ausgestrahlt – allerdings zunächst nur im Bezahlfernsehen.

"Babylon Berlin" basiert auf der erfolgreichen Krimi-Reihe von Volker Kutscher, in der Kommissar Gereon Rath zwischen Drogen und Politik, Mord und Kunst, Emanzipation und Extremismus im Berlin der 1920er Jahre ermittelt. Für Hauptdarsteller Volker Bruch eine einmalige Erfahrung: "Noch nie habe ich mich in einer Produktion, künstlerisch wie menschlich so gut aufgehoben, beflügelt und beschenkt gefühlt – und war dabei so gut gekleidet."

Die Stadt Berlin steht im Mittelpunkt

Für Regisseur Tom Tykwer ist es derweil "kaum vorstellbar, wie wir das alle zusammen geschafft haben." In über 180 Drehtagen habe er ein "unglaubliches Team" kennengelernt und jede einzelne Episode gemeinsam mit seinen Autoren Henk Handloegten und Achim von Borries geschrieben und inszeniert.

Im Mittelpunkt der Serie stehe laut von Borries auch ganz klar die Stadt Berlin. "1929 war Berlin international, magisch, eine kosmopolitische Hauptstadt, die alle Welt anzog", erzählt er. Dabei sei es eine echte Herausforderung gewesen das Berlin der späten 20er Jahre zu erschaffen.

Erst auf Sky, dann im Ersten

Erste Ergebnisse sind ab dem 13. Oktober 2017 um 20.15 Uhr jeweils in Doppelfolgen auf Sky Atlantic zu sehen. Am Jahresende 2018 soll "Babylon Berlin" dann auch im Ersten "in einem kompakten Rhythmus" ausgestrahlt werden, wie ARD-Programmdirektor Volker Herres bekanntgab. Noch vor der Premiere im Free-TV sollen die Folgen zudem in der ARD-Mediathek verfügbar sein. Geplant sei außerdem eine begleitende historische Dokumentation über die damalige Zeit der Umbrüche.

Neben Volker Bruch als Kommissar Gereon Rath sind in "Babylon Berlin" Liv Lisa Fries als seine Freundin Charlotte sowie Matthias Brandt, Peter Kurth, Misel Maticevic, Hannah Herzsprung, Benno Fürmann, Lars Eidinger, Udo Samel, Fritzi Haberlandt, Christian Friedel, Karl Markowics, Thomas Thieme, Ernst Stötzner, Sebastian Urzendowski, Jens Harzer und Jeanette Hain in weiteren Rollen zu sehen.