Zwölf Kandidaten ziehen am 13. Januar ins Dschungelcamp und nehmen an der elften Staffel der RTL-Show "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!" teil. Die Gründe für ihre Teilnahme fallen dabei höchst unterschiedlich aus.

"Ich habe im Alltag privat auch mit einigen Kakerlaken zu tun, daher ist die Angst nicht so groß", sagt Kader Loth über ihre Entscheidung, Teil des Dschungelcamps zu sein. Tiere möchte die 43-Jährige allerdings nicht essen. Auch dann nicht, wenn der Hunger groß ist. "Ich bin keine Mörderin – für kein Geld der Welt würde ich das tun!" Besonders fehlen würden ihr im Camp Hygieneprodukte wie Parfüm, Deo oder Mundwasser. "Vor allem aber eine eigene Toilette", so Loth.

Nackt oder nicht nackt?

Sarah Joelle Jahnel kann sich selbst "nur schwer einschätzen". Daher wisse sie auch noch nicht, ob die Zuschauer viel nackte Haut im Dschungelcamp sehen werden. "Ich bin bei sowas ein Überraschungs-Ei und weiß manchmal selbst nicht, was ich tatsächlich mache und wie weit ich am Ende gehe", erklärt die 28-Jährige. Zuletzt hatte sich die ehemalige DSDS-Kandidaten für RTL in der Nackt-Sendung "Adam sucht Eva" ausgezogen.

Apropros ausziehen. Damit hat auch Marc Terenzi Erfahrung, der nach seiner Karriere als Sänger u.a. als Stripper durch Deutschland getourt ist. Im Dschungel werde er aber vor allem sein Smartphone vermissen. "Ich finde das eigentlich ganz schön, ohne Luxus zu leben. Aber ich werde mein Handy vermissen! Ohne Verbindung zu meiner Familie und meinen Freunden könnte ich mir vorstellen, dass das nach ein paar Tagen schwierig wird."

Trost könnte er bei Thomas Häßler finden. Der Fußball-Weltmeister setzt ganz auf das Team und mag keine Konflikte: "Ich bin ein harmoniebedürftiger Typ. Ich kenne das gar nicht anders." Nur so habe er bei seinen Vereinen immer gute Leistungen erbringen können. "Wenn es im Camp Streitigkeiten geben sollte, werde ich versuchen, diese schnell beizulegen und zu lösen. Nur als Team ist man stark und daher werde ich versuche alle im Camp zusammenzuhalten", kündigt der 50-Jährige an.

Das Dschungelcamp als Therapie-Zentrum

Eine echte Herausforderung wird das Dschungelcamp auch für Hanka Rackwitz. "Mein Tag ist zu 82 Prozent durch Zwänge bestimmt. Irgendetwas zwingt einen dazu, bestimmte Handlungen durchzuführen. Das ist kein schönes Gefühl, weil man gegen seinen Willen und gegen seine Überzeugungen handelt", gesteht die TV-Maklerin. Die Zeit im Dschungel möchte sie daher nutzen, um diese Angst zu bekämpfen. Das gehe vor allem mit "Zwangshandlungen, die hinten und vorne keine Logik haben."

Sich selbst nach acht oder neun Tagen "völlig aufgebraucht im Schlamm liegen" sieht sich derweil Markus Majowski. Der Schauspieler werde vor allem Facebook vermissen. "Ich teile mich gerne mit und poste daher jeden Tag. Nicht mal im Familienurlaub am Meer habe ich es ohne Facebook ausgehalten", gesteht der Schauspieler. "Ich bin echt gespannt, wie ich damit im Dschungel zurechtkomme."

Nicole Mieth sieht sich für die Tage im Dschungel indes gut gerüstet. "Ich habe schon mal getrocknete Seidenraupen gegessen. Die schmecken tatsächlich so wie Kartoffelchips", sagt die Schauspielerin. Wenn sie allerdings von einer kleinen Made angeschaut werde, die dann sagen würde 'Nein, bitte iss mich nicht', sei das schon "traurig und ekelig". Vor großen Tiere fürchte sie sich hingegen nicht. "Aber diese kleinen Insekten, die überall hinkrabbeln können... Davor habe ich echt Respekt."

"Ich bin keine Frau die 'iiiih' schreit"

Respekt hat auch Gina-Lisa Lohfink. "Ich habe früher immer gesagt, dass ich niemals in den Dschungel gehen könnte, weil ich die Prüfungen nicht schaffen würde", sagt das Model. Jetzt sehe das allerdings anders aus. "Wenn ich etwas anfange, bringe ich es auch zu Ende", kündigt sie an.

Ähnlich sieht es Fräulein Menke. Der frührere "Neue Deutsche Welle"-Star hat bereits Erfahrungen mit krabbelndem Getier: "Ich hatte in New York schon einmal eine Kakerlake im Mund, als ich aus meinem Orangensaft getrunken habe, weil ich vergessen hatte, ihn zu schließen." Daher habe sie zwar Respekt vor dem Getier, "aber ich bin keine Frau die 'iiiih' schreit."

It-Boy Florian Wess möchte im Dschungel zuerst mal zeigen, dass er eine eigenständige Person ist. "Wenn ich merke, dass die Leute ein Diskussionslevel haben, das nicht zu mir passt, werde ich gelangweilt oder gereizt", kündigt er an und schiebt gleich eine Drohung hinterher: "Wenn ich weiß, dass ich Recht habe und die anderen sehen das nicht ein, gibt es Stress."

"Honey" Keen ist schon im Flirt-Modus

Im Flirt-Modus ist derweil schon Alexander "Honey" Keen. Das Model glaubt, flirten liege ihm im Blut. "Meine Freunde sagen oft zu mir: 'Du hast gerade total krass mit der geflirtet'. Ich selbst nehme das gar nicht so wahr. Ich nehme einfach sehr gerne Augenkontakt zu Frauen auf. Von daher: flirten, na klar", sagt der 34-Jährige. Bei Frauen möge er "besonders den Charakter, dann die Leidenschaft, eine gewisse Ausstrahlung und natürlich die Haare."

Zuletzt bleibt noch Jens Büchner, der mit forschen Tönen ins Dschungelabenteuer startet: "Mallorca-Jens ist berühmtberüchtigt, daher denke ich, dass die in Australien einen Schreck kriegen werden und sich verpissen", so der 47-Jährige. Der Dschungel sei zwar anderes als Mallorca, aber er habe schon genug Tiefs erlebt, um auch die Prüfungen im Camp zu überstehen. "Ich habe schon so viel Scheiße gefressen, da kommt es auf zwei, drei Kakerlaken auch nicht mehr an", so seine Theorie.

"Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!", am 13. Januar um 20.15 Uhr bei RTL.